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Wetter: Freikletterer am Harkortberg abgestürzt

Archivmeldung vom 12.07.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.07.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Rettung des Kletterers über die Rutsche Bild: "Feuerwehr Wetter (Ruhr)"
Rettung des Kletterers über die Rutsche Bild: "Feuerwehr Wetter (Ruhr)"

Die Feuerwehr Wetter (Ruhr) wurde am Sonntag vom Mittagstisch alarmiert. Um 12:59 Uhr wurden die Löscheinheiten Alt-Wetter und Volmarstein zu einer Menschenrettung am Harkortberg, in Höhe des Minigolfplatzes, alarmiert.

Der abgestürzte Felsbrocken Bild: "Feuerwehr Wetter (Ruhr)"
Der abgestürzte Felsbrocken Bild: "Feuerwehr Wetter (Ruhr)"
Versorgung des Patienten Bild: "Feuerwehr Wetter (Ruhr)"
Versorgung des Patienten Bild: "Feuerwehr Wetter (Ruhr)"

Aufgrund der Erstmeldung, welche bei der Feuerwehr Hagen einging, musste die Feuerwehr davon ausgehen, dass sich die Einsatzstelle am Kletterwald auf dem Harkortberg befand. Das unwegsame Gelände wurde zunächst durch den Einsatzführungsdienst, der mit einem allradgetriebenen Kommandowagen ausgerüstet ist nach der verunfallten Person erkundet. Dabei stellte sich heraus, dass sich die Einsatzstelle nicht auf dem Harkortberg, sondern unterhalb, an der Wetterstraße befand. Dort wurden die Einsatzkräfte von weiteren Kletterern in Empfang genommen.

Die Erkundung ergab, dass ein Freikletterer ca. 1.000 m entfernt von der Wetterstraße auf einem 5 m hohen Felsplateau abgestürzt war. Bei seinem Sturz löste sich ein ca. 500 kg schwerer Fels, welcher beim Aufprall die Beine des Patienten traf. Der Kletterer wurde von der Feuerwehr und einer anwesenden Ärztin befreit und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erstversorgt. Nachdem der Patient stabilisiert war, wurde er mittels Vakuummatratze und Schleifkorbtrage, über eine "Rutsche" von dem Felsvorsprung gerettet. Die Rutsche bestand aus drei Steckleiterteilen und mehreren Halteleinen. Der Transport durch den Wald zum Rettungswagen erfolgte dann schonend durch Muskelkraft. Hierbei unterstützten ebenfalls die Kletterpartner. Aufgrund der vermuteten Verletzungen setzte die Kreisleitstelle ebenfalls einen Rettungshubschrauber ein. Dessen Landung erfolgte neben dem Minigolfplatz auf einer Wiese und wurde durch weitere Einsatzkräfte mit einem Löschfahrzeug abgesichert. Der Patient wurde anschließend zur weiteren Versorgung in ein nahe gelegenes Krankenhaus gefahren. Die Polizei war zur Ursachenermittlung vor Ort. Da sich die Einsatzstelle bereits auf Herdecker Stadtgebiet befand, war ebenfalls der Einsatzführungsdienst der Feuerwehr Herdecke vor Ort. Das Ordnungsamt der Stadt Herdecke veranlasste eine Sperrung des entsprechenden Bereiches. Der Einsatz konnte nach guten 2,5 Stunden beendet werden. Für die Dauer der Arbeiten war die Wetterstraße komplett gesperrt.

Quelle: Feuerwehr Wetter (Ruhr) (ots)

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