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Mindestens 250 Bußgeldverfahren zu Quarantäne-Vergehen in Großstädten

Archivmeldung vom 27.11.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.11.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Polizeigewalt (Symbolbild)
Polizeigewalt (Symbolbild)

Bild: ServusDeutschland / UM / Eigenes Werk

Seit Jahresbeginn wurden in den zehn größten deutschen Städten mindestens 15 Personen in Quarantänestationen in Kliniken oder Gefängnissen zwangseingewiesen. Zudem haben die Behörden mindestens 250 Bußgeldverfahren eingeleitet, mit Strafen von teils mehreren hundert Euro, berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine eigene Kommunen-Abfrage.

Demnach griffen besonders die Behörden in München zum letzten Mittel: Seit Jahresbeginn wurden elf Verweigerer zwangsweise abgesondert. In Stuttgart waren es zwei Infizierte, in Düsseldorf und Frankfurt je einer beziehungsweise eine. Zudem haben die zehn größten Städte seit Jahresbeginn mindestens 250 Bußgeldverfahren angestoßen. Die mögliche Höchstsumme von 25.000 Euro verhängten die Behörden bei Weitem nicht.

In Düsseldorf etwa werden je nach Schwere des Quarantäneverstoßes zwischen 250 Euro und 500 Euro erhoben, wie es dort hieß. In Köln maximal 1.000 Euro, in Essen bisher höchstens 528,50 Euro. Die meisten Städte gaben an, nur in Fällen zu handeln, in denen es einen konkreten Verdacht gibt. Die tatsächliche Zahl könnte jeweils höher sein. Ämter in Leipzig meldeten dem Bericht zufolge, es sei nicht möglich, alles auszuwerten - aus Kapazitätsgründen. Einzelne Berliner Bezirke ließen die Anfrage der Zeitung unbeantwortet.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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