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Unternehmer Dirk Roßmann will schuldenfrei bleiben

Archivmeldung vom 29.12.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.12.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Mary Smith
Dirk Roßmann (2014)
Dirk Roßmann (2014)

Von Anakin81 - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35937115

Drogerie-Unternehmer Dirk Roßmann will, dass seine Firma frei von jeglichen Schulden bleibt. Das hat der Multimilliardär im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) erklärt. "Stellen Sie sich mal vor, unser größter Konkurrent stünde zum Verkauf. Wir würden nicht kaufen. Wir haben in unserem Leben nämlich vor einer Sache großen Respekt: vor Schulden", sagte Roßmann der NOZ und fügte hinzu: "Das Unternehmen hatte so viele Schulden in der kritischen Zeit in den 90er-Jahren, dahin wollen wir nicht zurück. Und wir wollen auch nicht, dass wir fremdbestimmt werden."

Ihm selber sei es mit den Verpflichtungen gegenüber Kreditinstituten nicht immer gut gegangen. "Ich kann mich erinnern, dass ich in den 90er-Jahren, als wir mal dicht vor der Pleite standen und ich einen Herzinfarkt hatte, auch nicht immer der Ruhigste war. Die Banken machten Druck, es sah nicht gut aus. Das war eine Zeit, in der ich einfach Angst hatte, dass ich die Firma verliere, weil wir so viele Bankschulden hatten."

Mittlerweile stelle sich die Situation völlig anders dar. "Rossmann ist frei von jeglichen Bankschulden. Wir haben keinen einzigen Euro Schulden, auch nicht auf Immobilien. Da gibt es nicht viele Unternehmen, die in einer so komfortablen Situation sind", betonte der Gründer der Drogerie-Discounter-Kette. "Dass wir so viel für unsere Mitarbeiter tun, liegt nicht allein daran, dass ich so ein gutes Herz habe. Wir können es uns auch leisten und müssen nicht an irgendwelche Reserven gehen, um den Mitarbeitern Prämien auszuzahlen."

Er selbst brauche "keinen großen Luxus". "Wir wohnen auf dem Land. Dort sind wir glücklich und wissen, dass wir unbeschwert sein können, dafür brauche ich keine Villa oder jeden Tag Hummer", betonte der 77-Jährige, dessen Sohn Raoul mittlerweile die Geschäfte führt. Dass es so kommen würde, hatte Raoul seinem Vater nach den Worten des Seniors schon früh zu verstehen gegeben. "Der Jüngere aus zweiter Ehe, Raoul, hat mir schon mit zehn Jahren gesagt: Papa, entweder werde ich die Nummer eins, oder du kannst es vergessen", verriet Dirk Roßmann, der übrigens wohl nie als Kunde in einer seiner Filialen anzutreffen sein dürfte: "Ich gehe nicht einkaufen."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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