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Mobiltelefon von Anis Amri war aus der Schweiz

Archivmeldung vom 27.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Gabi Schoenemann / pixelio.de
Bild: Gabi Schoenemann / pixelio.de

Im Fall des Attentäters vom Berliner Weihnachtsmarkt führt eine weitere Spur in die Schweiz. Das berichtet die "Welt" unter Berufung auf eine gemeinsame Recherche mit dem Schweizer TV-Magazin "10vor10" (SFR). Demnach stammt das Mobiltelefon, das Ermittler kurz nach dem Terroranschlag am Lkw sicherstellten, ursprünglich aus der Schweiz.

Anis Amri soll das Smartphone der Marke HTC und die Prepaid SIM-Karte, die auf einen anderen Namen registriert waren, wohl schon seit Februar 2016 benutzt haben. Auf Anfrage teilten Bundesanwaltschaft (BA) und Bundesamt für Polizei fedpol in Bern mit, im Rahmen des in der Schweiz am 3. Januar eröffneten Strafverfahrens verfüge man über keine Angaben zu einer SIM-Karte.

"Im Rahmen des Strafverfahrens, das basierend auf ausländischen Informationen eröffnet worden ist, werden vorliegende Kontaktdaten rund um Anis AMRI verifiziert", heißt es in einer Stellungnahme der Behörden. Die Ermittlungen hätten bisher "keine konkreten Hinweise auf Bezüge des Attentäters zu Personen oder Institutionen in der Schweiz ergeben".

Anis Amri soll sich nach Aussagen eines Bruders im Mai 2015 zumindest zeitweise in der Schweiz aufgehalten haben. Im Juli 2016 verhinderte die Bundespolizei am Bodensee zudem eine Ausreise des Tunesiers. Beamte griffen Amri demnach in einem Fernbus auf dem Weg in die Schweiz auf.

Und auch bei der Pistole der Marke Erma, Kaliber .22, mit der Anis Amri den polnischen Lkw-Fahrer kurz vor dem Terroranschlag in Berlin erschossen haben soll, führte eine Spur in die Schweiz. Die Waffe war in den 1990er Jahren zunächst legal in die Schweiz exportiert worden.

Von dort soll sie anschließend weiterverkauft worden sein. Unklar ist bislang, wo und wie sich Anis Amri die spätere Tatwaffe besorgt hat.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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