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54 Prozent trauern D-Mark nach

Archivmeldung vom 11.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
1-DM-Goldmünze von 2001 Bild: de.wikipedia.org
1-DM-Goldmünze von 2001 Bild: de.wikipedia.org

Die Deutschen sind sich uneins, wie sie das Milliarden-Hilfspaket für Griechenland und die Turbulenzen um den Euro bewerten sollen. In einer Umfrage für das Hamburger Magazin stern sagten 52 Prozent der Bürger, es sei richtig, dass dem nahezu bankrotten Staat mit staatlichen Bürgschaften geholfen wird. 43 Prozent hielten das für falsch.

Trotz der schlechten Nachrichten aus Athen haben die Deutschen laut der Forsa-Umfrage jedoch ein gutes Bild von den Griechen: Drei von vier Bürgern (76 Prozent) nennen sie sympathisch (62 Prozent) oder sehr sympathisch (14 Prozent). Als Urlaubsland ist Griechenland für die Mehrzahl der Deutschen (57 Prozent) generell attraktiv. Allerdings wollen viele (44 Prozent) dieser Griechenlandfans wegen der unsicheren Lage derzeit von einer Reise an Ägäis oder Peloponnes absehen.

Hin- und hergerissen sind die Deutschen auch bei ihrer Einschätzung zum Euro. Zwar sind fast zwei Drittel (63 Prozent) stolz darauf, in einem Land zu leben, das den Euro eingeführt hat. Wenn sie allerdings die Wahl hätten, würden 54 Prozent die alte D-Mark vorziehen.

Datenbasis: 1003 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger am 5. und 6. Mai 2010, statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte. Institut: Forsa. Auftraggeber: stern 

Quele: stern

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