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Mehrheit muss sich bei steigenden Energiepreisen einschränken

Archivmeldung vom 19.10.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.10.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Gürtel enger schnallen, Sparen, Armut (Symbolbild)
Gürtel enger schnallen, Sparen, Armut (Symbolbild)

Bild: Fionn Große / pixelio.de

Die Mehrheit der Deutschen muss sich bei steigenden Energiepreisen bei anderen Ausgaben einschränken. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und n-tv. Demnach müssen sich 44 Prozent etwas und 23 Prozent stark einschränken. 31 Prozent der Befragten gaben an, dass dies so gut wie gar nicht zutrifft.

Von den Befragten mit geringeren Haushaltsnettoeinkommen (unter 1.500 Euro) müssten sich nach eigener Einschätzung 42 Prozent bei steigenden Energiepreisen stark einschränken. Bei Befragten mit mittleren Einkommen (1.500 Euro bis unter 3.000 Euro) gibt ein Drittel an, dass sie sich bei steigenden Energiepreisen stark anderweitig einschränken müssten.

Die Gruppe der befragten Bundesbürger, die sich bei steigenden Energiepreisen stark einschränken müssten, wurden danach gefragt, in welchen Bereichen das der Fall wäre: 31 Prozent müssten sich dann nach eigenen Angaben beim Essen bzw. bei Lebensmitteln einschränken. 24 Prozent nennen konkret das Heizen oder den Wasserverbrauch, 18 Prozent den Stromverbrauch, 20 Prozent das Autofahren. 17 Prozent müssten sich (auch) bei Freizeitaktivitäten, 12 Prozent beim Reisen und 11 Prozent bei der Kleidung einschränken. 12 Prozent derjenigen, die steigende Energiepreise stark beeinträchtigen würden, geben an, dass sie sich dann in allen Lebensbereichen einschränken müssten.

Datenbasis: Für die Erhebung befragte Forsa am 14. bis 15. Oktober im Auftrag der Mediengruppe RTL 1.006 Personen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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