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Verteidigungsministerium droht Eurocopter mit Vertragsstrafe

Archivmeldung vom 21.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Eurocopter Tiger Bild: David Monniaux - de.wikipedia.org
Eurocopter Tiger Bild: David Monniaux - de.wikipedia.org

Das Verteidigungsministerium hat dem Unternehmen Eurocopter mit der Zahlung einer sechs-prozentigen Vertragsstrafe gedroht, falls die 80 bestellten Kampfhubschrauber des Typs "Tiger" nicht endlich einsatzfähig geliefert werden.

Das berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" unter Berufung auf Mitglieder des Verteidigungsausschusses. Ein Abteilungsleiter des Ministeriums fügte dort während der Sitzung am Mittwoch in Gegenwart des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Kossendey (CDU) hinzu, auch eine Reduzierung der Stückzahl komme in Betracht. Das Projekt umfasst fünf Milliarden Euro. Der SPD-Verteidigungsexperte Hans-Peter Bartels sprach mit Blick auf die Verzögerungen vom "katastrophalsten Beschaffungsprojekt in der Geschichte der Bundesrepublik". Es begann in den achtziger Jahren. Bisher hat die Bundeswehr elf der 80 Maschinen bekommen. Doch auch die können nach Angaben des Ministeriums aufgrund technischer Unzulänglichkeiten in Afghanistan  nicht eingesetzt werden, obwohl sie dringend gebraucht würden. Statt dessen greift die Bundeswehr auf US-amerikanische Hilfe zurück. 

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

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