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Studie: Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe sind meist Frauen

Archivmeldung vom 18.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Michael Dr Gumtau, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: Michael Dr Gumtau, on Flickr CC BY-SA 2.0

Eine Studie des Berliner Instituts für Migrationsforschung zeigt erstmals, welche Personengruppen sich in Deutschland ehrenamtlich für Flüchtlinge engagieren. Wie das Nachrichtenmagazin Focus berichtet, ist der typische Freiwillige demnach weiblich, berufstätig und überdurchschnittlich gebildet: Mehr als 70 Prozent sind Frauen, 88 Prozent besitzen Abitur oder Fachhochschulreife, fast 61 Prozent sogar einen Hochschulabschluss.

Die größte Gruppe der Einsatzwilligen - mehr als 40 Prozent ­- geht einer Arbeit nach. Knapp 19 Prozent sind im Ruhestand und fast 23 Prozent studieren.

"Deutschunterricht und die Unterstützung bei Behördengängen sind ihre Hauptaufgaben", sagte Politikwissenschaftler Olaf Kleist, der Co-Autor der Studie, gegenüber Focus. Gemeinnützige Einrichtungen der Flüchtlingshilfe hätten einen derart großen Zulauf, dass es ihnen obliege, die vielen Engagierten zu koordinieren. Kleist: "In manchen Organisationen hat sich die Anzahl der Mitarbeiter verdoppelt oder sogar verdreifacht." Die Freiwilligen nennen häufig politische Gründe für ihr Handeln, aber auch humanitäre und mitmenschliche Motive.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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