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Studie: Autonomes Fahren stößt auf große Vorbehalte

Archivmeldung vom 14.12.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.12.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: "obs/Consline AG"
Bild: "obs/Consline AG"

Die Mehrheit deutscher Autofahrer (59%) betrachtet die Technik zum Autonomen Fahren als noch nicht ausgereift und findet es befremdlich, das Fahren in die Hände eines Fahrzeugs zu geben. Allerdings zeigen die von der Consline AG ausgewerteten Originalstimmen aus dem Internet auch, dass konkrete Erfahrungen mit Fahrassistenzsystemen die Akzeptanz von Autonomem Fahren deutlich erhöhen: Systeme wie z.B. Abstandsregeltempomat oder Spurhalteassistent vermindern bei den Nutzern nicht nur den Fahrstress z.B. in Staus - sie schaffen auch Vertrauen in die Technik und vermindern das wahrgenommene Unfallrisiko.

Bild: "obs/Consline AG"
Bild: "obs/Consline AG"

Allerdings bleiben heftige Bedenken hinsichtlich der "Kompatibilität" mit anderen Verkehrsteilnehmern wie z.B. Fußgängern, Haftungsfragen und Datenmissbrauch.

Im Ranking der Nützlichkeit liegt der Abstandsregeltempomat mit 60% positiver Bewertung vorne, Schlusslichter bilden Verkehrszeichenerkennung und Bremsassistent mit jeweils knapp 60% negativer Bewertung. Hier werden von den Fahrern erhebliche Fehlfunktionen bemängelt.

Im Vergleich der untersuchten Premiummarken zeigen sich überraschende Unterschiede: Trotz tödlicher Unfälle liegt Tesla beim Abstandsregeltempomat und Spurhalteassistenten deutlich vor deutschen Premiummarken. Der Bremsassistent von Tesla wird allerdings kritisch gesehen.

Insgesamt halten die Nutzer beachtliche Verbesserungen der Assistenzsysteme für notwendig, insbesondere in den Bereichen Verkehrsfluss ("zu großer Sicherheitsabstand"), Fehleranfälligkeit ("falsche Reaktion des Systems") oder Fahrverhalten ("ruckartiges Anfahren", "unnötig hartes Bremsen").

Die Studie soll dazu beitragen, die bislang stark technikgetriebene Diskussion durch konkrete Nutzererfahrungen stärker an den Kundenwünschen auszurichten. Das Münchener Marktforschungsunternehmen Consline hat dazu im Zeitraum April bis Oktober 2016 insgesamt 1.379 Userkommentare aus relevanten deutschsprachigen Onlinequellen wie News-Portalen, Fachmedien, Foren und Social Media inhaltsanalytisch ausgewertet. Die in diesen Beiträgen enthaltenen 2.723 Aussagen wurden detailliert kategorisiert und bewertet.

Die Consline AG ist Pionier auf dem Gebiet des vollständigen und präzisen Monitorings von Kundenmeinungen und Unternehmensinformationen im Internet: Seit 1999 unterstützt Consline Unternehmen bei der Verbesserung von Produkten, Services und Kampagnen sowie einer rechtlich belastbaren Produktbeobachtung. Dabei setzt Consline auf eine einzigartige Kombination modernster Web-Technologie, qualifizierter Mitarbeiter und internationaler Branchenkompetenz.

Quelle: Consline AG (ots)

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