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Umfrage: Viele Bürger schränken Sozialkontakte nicht ein

Archivmeldung vom 19.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Feiern, Deutschland und Feiertag (Symbolbild)
Feiern, Deutschland und Feiertag (Symbolbild)

Bild: Jens Zehnder / pixelio.de

Trotz Mahnungen aus Politik und Wissenschaft sind viele Menschen in Deutschland offenbar nicht dazu bereit, ihre sozialen Kontakte zu reduzieren, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Nur jeder Zweite vermeidet es demnach, unnötig auf die Straße zu gehen (54 Prozent). 46 Prozent meiden öffentliche Verkehrsmittel. 40 Prozent der Befragten treffen sich seltener mit Freunden oder Verwandten. 56 Prozent gaben an, ihr Freizeitverhalten einzuschränken und etwa Restaurants, Kinos, Theater oder Sportveranstaltungen zu meiden, die bei Beendigung der Umfrage größtenteils noch geöffnet waren. Jeder vierte Bundesbürger (25 Prozent) spricht laut Umfrage mit Blick auf das Coronavirus sogar von einer Panik, die völlig übertrieben sei.

Auf individueller Ebene haben die meisten dennoch Vorkehrungen gegen eine mögliche Coronavirus-Infektion getroffen. 62 Prozent haben sich einen Vorrat an Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs angelegt. Nahezu jeder (95 Prozent) wäscht sich häufiger beziehungsweise gründlicher die Hände. 44 Prozent reinigen häufiger beziehungsweise gründlicher Geräte wie Smartphone, Tablet oder Laptop. Jeder Vierte (26 Prozent) macht seine Wohnung gründlicher beziehungsweise häufiger sauber. Für die Erhebung befragte Bitkom Research zwischen dem 11. und 15. März telefonisch insgesamt 1.002 Personen ab 16 Jahren.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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