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Schwedens Doppelmoral: Haft nach Flirt, Pass für gewalttätige Flüchtlinge

Archivmeldung vom 04.12.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.12.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Flüchtlinge auf dem Seitenstreifen der ungarischen Autobahn M1 in Richtung Österreich, 4. September 2015
Flüchtlinge auf dem Seitenstreifen der ungarischen Autobahn M1 in Richtung Österreich, 4. September 2015

Foto: FlickreviewR
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Das Auswärtige Amt Deutschlands hat auf seiner Internetseite deutsche Männer anspielend von Flirts mit schwedischen Frauen abgeraten, da dies als sexuelle Misshandlung gedeutet und auch strafrechtlich verfolgt werden könnte. Zur selben Zeit können Flüchtlinge nach Sexualstraftaten die Staatsbürgerschaft von Schweden bekommen, berichten Medien.

Auf der Webseite der deutschen Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" heißt es weiter: "In seinen  Reise- und Sicherheitshinweisen für Schweden hatte das deutsche Außenministerium zuvor folgenden Text veröffentlicht:  „Besondere strafrechtliche Vorschriften:  Sexualdelikte, Kränkungen und häusliche Gewalt werden strenger geahndet, als in Deutschland. Schweden weist eine hohe Rate angezeigter Vergewaltigungen und Gerichtsurteile mit zum Teil hohen Strafen auf. Liberale und freizügige Körpersprache sowie deren unterschiedliche Deutung können leicht zu Missverständnissen führen“.

Nachdem  Journalisten des schwedischen Radiosenders  „Sveriges“ die Vertreter des deutschen Auswärtigen Amts dazu kontaktierten und um ein Interview baten, wurde dieser Textabschnitt allerdings gelöscht. Die Journalisten haben inzwischen aber ein Screenshot auf der Nachrichtenseite des Senders veröffentlicht.

Wie dem auch sei, die Warnungen der deutschen Behörde sind durchaus realitätsnah: Seit 2013 kann ein Mann, nachdem er mit einer betrunkenen schwedischen Frau sexuellen Kontakt hatte, der Vergewaltigung beschuldigt werden – falls die Dame ausgenüchtert ist und Reue empfindet. Und das alles, weil betrunkene Frauen de jure „besonders gefährdet“ seien.

„Ja, wir haben eine Menge von Fällen, die in Schweden als Vergewaltigung betrachtet werden. Sicherlich viel mehr, als in anderen Ländern“,  bestätigt auch Klara Hradilova Selin, Sprecherin des schwedischen Rates für Vorbeugung von Kriminalität.

Wer in den letzten Monaten die Bilder der Flüchtlingsströme in den Hauptnachrichten gesehen hat, wird wohl aber keinen Zweifel daran haben, dass vorwiegend junge und kräftige Männer den Weg nach Europa suchen.

Medien berichten von vielen Fällen, in denen Flüchtlinge aus dem Nahen Osten sich tatsächlich an schwedischen Frauen vergriffen haben und dennoch nicht so hart bestraft wurden, wie dies in anderen Ländern der Fall ist – laut der schwedischen Zeitung „Fria Tider” werden einige Flüchtlinge statt einer Haft sogar deportiert, wobei sie nach einiger Zeit wieder zurückkehren dürfen. Außerdem  existiere in Schweden ein Gesetz, welches Verbrechern  acht Jahre nach einer Straftat ermögliche, die Staatbürgerschaft des Landes zu bekommen."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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