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Schulschwänzen: 8000 Bußgeldverfahren in NRW

Archivmeldung vom 20.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Thorben Wengert  / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

In Nordrhein-Westfalen sind im vergangenen Jahr rund 8000 Bußgeldverfahren wegen Schulschwänzens verhängt worden. Das geht aus Statistiken der Bezirksregierungen hervor, die der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung vorliegen. Spitzenreiter war den Zahlen zufolge der Regierungsbezirk Arnsberg.

Dort wurde 2806 Bußgeldverfahren eingeleitet, davon 1545 gegen Jugendliche und 1261 gegen Eltern. Auch im Regierungsbezirk Düsseldorf (2300), Köln (1402) und Münster (800) sind zahlreiche Bußgeldverfahren aktenkundig. Für den Regierungsbezirk Detmold liegen die aktuellsten Zahlen für das Jahr 2017 vor: 743 mal kam es dort zu einer Bußgeldanordnung wegen Schulpflichtverletzung.

Eingerechnet in alle Statistiken sind auch Fälle, in denen Eltern ihre Kinder eigenmächtig vom Unterricht befreien, um frühzeitig in den Urlaub aufzubrechen. Die Debatte um Maßnahmen gegen Schulschwänzer hat in Nordrhein-Westfalen durch die Schüler-Demonstrationen "Fridays for Future" an Dynamik gewonnen. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hatte am Mittwoch im Landtag erneut auf Einhaltung der Schulpflicht gepocht.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)

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