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"Bombenstimmung" in Windschläg

Archivmeldung vom 07.04.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.04.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Das corpus delicti: Eine vermutlich britische Brandbombe
Das corpus delicti: Eine vermutlich britische Brandbombe

Die kampfmittelerfahrene Bevölkerung von Windschläg war am Freitagnachmittag wieder einmal Zeuge, als ein gefährliches Relikt des Weltkrieges nach über 70 Jahren im Untergrund wieder an die Erdoberfläche befördert wurde. Am südlichen Ortsrand des Offenburger Teilortes kam gestern gegen 15.30 Uhr bei Bauarbeiten eine alliierte Brandbombe zu Tage.

Die Polizei sicherte sofort den Sprengkörper und richtete eine Sperrzone. Die Feuerwehr baute einen umfangreichen Brandschutz auf, um bei einem Schadeneintritt sofort eingreifen zu können. Der Sprengkörper selbst wurde durch Kräfte des Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Stuttgart entfernt. Die Gefährlichkeit der vorgefundenen Kriegswaffe, die nach ersten Recherchen wohl beim schweren Bombenangriff britischer und amerikanischer Luftstreitkräfte am 27.11.1944 über Offenburg abgeworfen worden war, ergibt sich aus seinem Inhalt. Der eingefüllte Phosphor entzündet sich beim Kontakt mit Luft von selbst und brennt dann mit sehr großer Hitze und extrem schädlichen Rauchgasen.

Die Bombe konnte jedoch von den Spezialisten aus Stuttgart äußerlich unbeschädigt geborgen werden und wird nun der Vernichtung zugeführt. Auch Ortsvorsteher Ludwig Gütle machte sich an der Einsatzstelle ein Bild der Lage. Feuerwehr und Polizei waren bis gegen 19.00 Uhr tätig.

Quelle: Feuerwehr Offenburg (ots)

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