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Kriminalbeamte sehen große Probleme im Umgang mit Flüchtlingskindern

Archivmeldung vom 17.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Logo von Bund Deutscher Kriminalbeamter
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Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) sieht große Probleme im Umgang mit Flüchtlingskindern in Deutschland. "Die Zahl der Straftaten, die von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen begangen werden, steigt stark an", sagte BDK-Chef André Schulz dem Nachrichtenmagazin "Focus". Die Politik müsse die Betreuung dieser auf sich gestellten Jugendlichen, die besonders schutzbedürftig seien, deutlich verbessern.

Die Polizei könne nicht "Ausputzer" sein für die "Versäumnisse der Politik", so Schulz. Anders als Erwachsene werden diese minderjährigen Flüchtlinge nicht nach einem Schlüssel in Deutschland verteilt. Sie müssen vom Jugendamt vor Ort in Obhut genommen werden, meist in den großen Städten.

In Hamburg haben nach BDK-Angaben etwa zehn Prozent der 400 minderjährigen Flüchtlinge, die in diesem Jahr eingereist sind, Straftaten begangen. Einige gelten sogar als Intensivtäter. Bundesweit kamen im vorigen Jahr 6.600 minderjährige Flüchtlinge in Obhut, 1.800 mehr als 2012.

Zahl der Angriffe auf Asylbewerberheime steigt dramatisch

Die Zahl der rechtsextremen Angriffe auf Flüchtlingsheime in Deutschland hat dramatisch zugenommen. Das Bundeskriminalamt zählte in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres bereits 86 derartige Straftaten gegen Asylbewerberunterkünfte –- von Hakenkreuz-Schmierereien über eingeworfene Scheiben bis zur Brandstiftung. Das sind mehr als in den Jahren 2012 und 2013 zusammengenommen, berichtet der "Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

Man beobachte die steigenden Zahlen "mit großer Aufmerksamkeit", teilte das Bundesinnenministerium mit. Zu den Angriffen kommen nach gemeinsamen Angaben von Pro Asyl und der Amadeu-Antonio-Stiftung mehr als 200 Demonstrationen gegen Flüchtlinge in den ersten zehn Monaten dieses Jahres.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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