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VDA-Präsident Wissmann lobt neue EU-Lärmgrenzwerte für Autos

Archivmeldung vom 20.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Matthias Wissmann Bild: Matthias Wissmann
Matthias Wissmann Bild: Matthias Wissmann

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hält die neuen EU-Lärmgrenzwerten für Pkw und Nutzfahrzeuge für ambitioniert aber machbar. "Die Grenzwerte verlangen den Automobilunternehmen eine Menge ab, ohne dabei den Bogen der wirtschaftlichen Tragfähigkeit zu überspannen", sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann dem "Handelsblatt".

Die neuen Grenzwerte seien so justiert, dass sie die Entwicklungszeiträume für neue Fahrzeuggenerationen berücksichtigten. Die 28 EU-Staaten, das Parlament und die Kommission hatten sich zuvor auf eine Verordnung geeinigt, die Autos leiser machen soll. Gegenüber den ursprünglichen Plänen der EU-Kommission fällt der erzielte Grenzwertkompromiss jedoch deutlich differenzierter aus. Rat und Parlament hätten "eine notwendige und wichtige Korrektur an den unrealistischen Plänen der Kommission" vorgenommen, sagte Wissmann.

Die Grenzwerte würden für die unterschiedlichen Fahrzeugklassen, vom konventionellen Pkw über Busse bis hin zum schweren Nutzfahrzeug, individuell bestimmt und die Einteilung der Fahrzeugklassen entspreche nun den heutigen technischen Gegebenheiten. Wissmann betonte, dass die Hersteller auch in der Vergangenheit von sich aus die Geräuschemissionen ihrer Fahrzeuge gesenkt hätten. "13 moderne Nutzfahrzeuge sind heute nur so laut wie ein Lkw aus dem Jahr 1980", sagte der Verbandschef.

Er sieht nun auch die Politik in der Pflicht. Sie sei gefordert, Maßnahmen außerhalb des Fahrzeugs für eine wirksame Lärmreduzierung einzubeziehen. Dazu gehörten etwa eine intelligente Verkehrslenkung für einen stetigen Verkehr, lärmarme moderne Straßenbeläge oder bauliche Schallschutzmaßnahmen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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