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Besser fest zudrücken

Archivmeldung vom 13.10.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.10.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Konstantin Gastmann / pixelio.de
Bild: Konstantin Gastmann / pixelio.de

Die Rechte ist saft- und kraftlos - und noch bevor die ersten Sätze gewechselt sind, hat der oder die neue Bekannte schon Sympathiepunkte verloren. Neun von zehn Bundebürgern (89,5 Prozent) ist zur Begrüßung ein fester Händedruck deutlich lieber als ein schlaffes Händeschütteln, wie eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau" ergab.

Nahezu drei Viertel der Frauen und Männer (73,3 Prozent) schätzen Menschen mit einem feuchten oder schlaffen Händedruck als meist sehr unsicher oder ängstlich ein. Einem Fünftel der Deutschen wiederum ist es am liebsten, den Handschlag zur Begrüßung ganz sein zu lassen: 20,2 Prozent bevorzugen es der Umfrage zufolge vor allem aus hygienischen Gründen, wenn man sich nicht die Hand gibt.

Datenbasis: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.927 Frauen und Männern ab 14 Jahren.

Was verrät der Händedruck über unsere Gesundheit?

Dass ein schlaffer Händedruck von labiler Gesundheit zeugt, klingt verdächtig nach einer Bauernregel. Tatsächlich handelt es sich aber um die Quintessenz einer aufwendigen internationalen Studie, berichtet die aktuelle Ausgabe von P.M. Fragen & Antworten. Ein kanadisches Forscherteam hat rund 140.000 Probanden aus 17 Nationen vier Jahre begleitet und jedem einzelnen in regelmäßigen Abschnitten mithilfe des "Hand-Dynamometers" die Hand geschüttelt. Damit kann man die Greifkraft aufzeichnen.

Das Ergebnis: Jeder Druckverlust ist offenbar ein Zeichen für ein erhöhtes Sterberisiko, so P.M. Fragen & Antworten. Und die aktuelle Studie beweist: Diese Erkenntnis gilt für wirklich jeden. Probanden, die sich im Vergleich zu einer früheren Messung um fünf Kilogramm weniger zupackend zeigten, standen dem Tod schon um 16 Prozent näher. Sie erlagen eher einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, einem Hirnschlag oder Herzinfarkt. Kleiner Trost: Zumindest weist der schwache Händedruck nicht in Richtung Krebs oder Diabetes.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau / P.M. Fragen & Antworten (ots)

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