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Schweinezüchter nach Recherchen von stern TV und "SOKO Tierschutz" wegen Tierquälerei zu mehrjähriger Haftstrafe verurteilt

Archivmeldung vom 16.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Thorben Wengert  / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Wegen Tierquälerei in der Massentierhaltung hat das Amtsgericht Ulm am Freitag einen Schweinezüchter aus Merklingen zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt.

Laut Urteilsbegründung seien Hunderte Schweine infolge der desolaten Zustände in dem Stall gestorben oder hätten wegen ihrer massiven Verletzungen getötet werden müssen. Bereits im Jahr 2016 hatte stern TV gemeinsam mit dem Tierschutzverein "SOKO Tierschutz e.V." die Missstände in dem Schweinestall in Süddeutschland offengelegt, die Staatsanwaltschaft leitete infolge der Berichterstattung Ermittlungen ein.

Die Aufnahmen, die stern TV vor zweieinhalb Jahren ausgestrahlt hatte, zeigten unter Anderem abgemagerte Tiere mit offenen Wunden und angefressenen Ohren, zwischen lebenden Schweinen lagen teilweise tote Tiere, die nicht entsorgt wurden. Trotzdem waren die Produkte des Züchters bis zu den Recherchen von stern TV und der "SOKO Tierschutz e.V." mit drei Gütesiegeln ausgezeichnet gewesen. Die Ställe wurden mittlerweile geschlossen.

Quelle: STERN TV (ots)

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