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Johannes zu Eltz verteidigt Kölner Polizei gegen Rassismusvorwürfe

Archivmeldung vom 04.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Johannes Graf von und zu Eltz
Johannes Graf von und zu Eltz

Bild: Bistum Limburg / Eigenes Werk

Frankfurts katholischer Stadtdekan Johannes zu Eltz tritt den aktuellen Rassismusvorwürfen gegen die Kölner Polizei entschieden entgegen: "Das ist Unsinn", sagte zu Eltz der Wochenzeitung "Die Zeit". Wenn "aus Opportunismus der Sicherungsauftrag der Polizei" infrage gestellt werde, sei das "einfach ärgerlich": Die Polizei sei nicht dazu da, "die andere Wange hinzuhalten – weder die eigene, noch die anderer.

Alles, was ich bis jetzt gehört und gelesen habe vom Einsatz in Köln, findet meine volle Zustimmung", erklärte der katholische Priester. Und weiter: "Die vermeintlich liberale Kritik an der Polizei führt Liberalität ad absurdum: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass! Das ist nur Wasser auf die Mühlen der Rechten.

Auch unser Dom ist ein emblematisches Gebäude – also gehört er geschützt, und zwar durch Menschen, nicht allein durch Videokameras." Gefragt nach Personenkontrollen an Kirchentüren entgegnete zu Eltz: "Gott hat sich nicht abgesichert, als er Mensch wurde, also müssen Christen ein gewisses Maß an Unsicherheit ertragen. Wir müssen wachsam sein und doch arglos bleiben. Sonst geht es an die Substanz unseres Glaubens."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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