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"Operativ denken, taktisch führen" - Deutsche Marine bereit für multinationale Führungsaufgaben zur Landes- und Bündnisverteidigung

Archivmeldung vom 12.05.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.05.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Bundeswehr
Bild: Bundeswehr

Am Dienstag, den 17. Mai 2022 zwischen 13 und 15 Uhr, besteht die seltene Gelegenheit, dem Führungsstab DEU MARFOR ("German Maritime Forces Staff") in dessen Lagezentrum über die Schulter zu schauen, um deren Auftrag und Aufgaben genauer zu betrachten. In diesem Zusammenhang stehen sowohl die Admiralität als auch das Funktionspersonal Rede und Antwort.

Im zukünftigen Führungszentrum der Marine nähert sich die Übung "Griffin Marker 2022" mit 200 Teilnehmern aus 14 Nationen dem Ende. Im Rahmen von "Griffin Marker 2022" durchläuft DEU MARFOR einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer Zertifizierung als maritimes Hauptquartier durch die NATO.

DEU MARFOR wird zukünftig befähigt sein, mit einem multinational besetzten Stab maritime Einsätze des Bündnisses zu führen und kontinuierlich ein umfassendes Lagebild zu haben. Sein Personal plant, unterstützt und führt multinationale maritime Manöver und Operationen. In Krisenzeiten können zum Beispiel NATO oder EU den Stab als maritimes Hauptquartier aktivieren, um multinationale Flottenverbände zu befehligen. Alle diese Aufgaben können ganz oder teilweise in einer festen Infrastruktur an Land, oder aber an Bord von deutschen oder verbündeten Kriegsschiffen übernommen werden.

In der Übung "Griffin Marker 2022" wird in einem fiktiven Szenario auf Grundlage eines realistisch denkbaren Ereignisses ein Konflikt im Ostseeraum simuliert, der in einer zweieinhalbwöchigen Übung bewältigt werden muss. Neben NATO-Partnern nehmen, wie schon in der Vergangenheit häufig, zusätzlich Vertreter aus Schweden und Finnland an der Übung teil.

Die geografische Lage einzelner Ostseeanrainer ist in der Realität von entscheidender Bedeutung. Neben Polen und den skandinavischen Nationen sind gerade auch die Baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen im besonderen sicherheitspolitischen Interessenbereich Deutschlands und der NATO. Der Russland-Ukraine Konflikt ist repräsentativ für die Gefahr, aber auch für die Komplexität, die aus derartigen Aggressionen hervorgeht. Der Schutz der Bündnispartner ist oberstes Gebot Deutschlands und der NATO. Speziell vor diesem Hintergrund ist die Integration aller Beteiligten an der Übung "Griffin Marker 2022" notwendig, um im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung mit unseren Partnern entscheidend auftreten und handeln zu können.

Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine (ots)

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