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Kardinal Woelki ist Gedanke an den eigenen Tod seit Jugend vertraut

Archivmeldung vom 20.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Dr. Rainer Maria Woelki Bild: erzbistum-koeln.de
Dr. Rainer Maria Woelki Bild: erzbistum-koeln.de

Dem Berliner Kardinal Rainer Maria Woelki ist der Gedanke an den eigenen Tod "seit Jugendtagen" vertraut. Dem Magazin "Cicero" (Dezemberausgabe) sagte er, als Christ versuche er täglich wach zu bleiben und den Tod zu erwarten. "Ich habe mir vorgenommen, so zu leben, dass jede Stunde auch meine Todesstunde sein könnte, oder es zumindest zu versuchen."

Mit Todessehnsucht habe eine solche bewusste Lebensweise nichts zu tun. Eingebrannt habe sich ihm die Erzählung der eigenen Mutter, die am Ende des Zweiten Weltkrieges mit dem Flüchtlingsschiff "Wilhelm Gustloff" vor der Roten Armee fliehen wollte. Kurzfristig zerschlug sich der Plan, wodurch Woelkis Mutter ihr Leben retten konnte.

Die meisten Passagiere der "Gustloff" ertranken in der Ostsee. Die Diskussion um die Sterbehilfe sieht Woelki "mit großer Sorge". Für Christen sei es keine Option, den Tod selbst herbeizuführen, sagte er "Cicero". Die letzte Stunde liege bei Gott.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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