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Verstorbene Prominente 2011: Deutsche trauern besonders um Heesters und Loriot

Archivmeldung vom 30.12.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.12.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Johannes Heesters Bild: wikipedia.org
Johannes Heesters Bild: wikipedia.org

Heute, am 30. Dezember 2011, wird Johannes Heesters in München beigesetzt. Der beliebte Schauspieler war einer von vielen Prominenten, die 2011 starben. Neben Heesters trauern die Deutschen in diesem Jahr besonders um den Humoristen Vicco von Bülow alias Loriot, um Schauspielerin Elizabeth Taylor und um Sängerin Amy Winehouse, wie eine Umfrage des Internetportals Bestattungen.de ergab. Weiteres Umfrage-Ergebnis: Fans trauern hauptsächlich online.

Rund 34 Prozent der von Bestattungen.de Befragten empfanden den durch Altersschwäche bedingten Tod von Loriot in diesem Jahr als größten Verlust. 21 Prozent nannten Johannes Heesters, der im Alter von 108 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls starb. 13 Prozent trauerten am meisten um Elizabeth Taylor, die an einem Herzleiden verstarb und 9 Prozent um Amy Winehouse, die mit nur 27 Jahren einer Alkoholvergiftung erlag. Weiterhin wurden unter anderem Apple-Gründer Steve Jobs, Regisseur Bernd Eichinger und Schauspieler Walter Giller von den Befragten genannt.

Die Umfrage von Bestattungen.de zeigte auch, dass Fans verstorbener Prominenter hauptsächlich im Internet trauern. „Seit ihrem Tod im Juli 2011 wurden auf der Facebook-Seite für Amy Winehouse fast 74.000 Beileidsbekundungen hinterlassen“, erläutert Bestattungen.de-Geschäftsführer Fabian Schaaf. Auch für Künstler wie Loriot oder Johannes Heesters entstanden bereits mehrere Dutzend Gedächtnisseiten von Fans.

Bestattungen.de-Sprecherin Christine Sollmann sieht für die zunehmende Anteilnahme im Internet zwei Gründe: „Zum einen ist diese Form der Anteilnahme sehr einfach. Viele Webseiten bieten unabhängig von Ort und Zeit die Möglichkeit, Kommentare zu hinterlassen oder virtuelle Kerzen anzuzünden. Zum anderen nutzen immer mehr Prominente soziale Netzwerke, Blogs oder eigene Webseiten als primäres Kommunikationsmittel, um mit ihren Fans in Verbindung zu treten. Nach dem Tod werden gerade diese Seiten zu zentralen Anlaufstellen der Trauernden“, so Sollmann weiter.

Die Experten von Bestattungen.de prognostizieren eine deutliche Zunahme der virtuellen Anteilnahme. „In den kommenden Jahren wird Trauer im Internet eine immer größere Rolle spielen und das nicht nur für Prominente“, sagt Schaaf.

Quelle: Bestattungen.de (openPR)

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