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U-Boot "U35" kehrt aus EU-Einsatz "Irini" wieder

Freigeschaltet am 12.10.2021 um 10:09 durch Sanjo Babić
Das Uboot 35 läuft am 12.06.21 aus dem Heimathafen Eckernförde aus. Bild: Bundeswehr
Das Uboot 35 läuft am 12.06.21 aus dem Heimathafen Eckernförde aus. Bild: Bundeswehr

Am Freitag, den 15. Oktober um 10 Uhr, kehrt das U-Boot "U 35" unter dem Kommando von Korvettenkapitän Oliver Brux (34) aus dem EU-Einsatz "Irini" zurück.

Auftrag der Operation "Irini" der Europäischen Union ist die Überwachung und Durchsetzung des Waffenembargos gegen Libyen, daneben aber auch die Störung der Schleuseraktivitäten auf den Flüchtlingsrouten im Mittelmeer.

"Unsere Hauptaufgabe im Verband war die Bildaufklärung von verdächtigen Schiffen und Booten und somit auch das Sammeln von Informationen", so der Kommandant, Korvettenkapitän Oliver Brux.

Das Einsatzgebiet erstreckte sich vom mittleren und südlichen Mittelmeer südlich der Insel Sizilien bis zu den Territorialgewässern Libyens und Tunesiens. Die Besatzung hat während Ihres Einsatzes mit Italien, Griechenland und Portugal zusammengearbeitet.

Nach der Rückkehr in den Heimathafen Eckernförde steht für die Besatzung erst einmal ein dreiwöchiger Erholungsurlaub an. "Am meisten freue ich mich auf meine Familie und das alltägliche Leben", so Korvettenkapitän Brux. "Denn für nächstes Jahr stehen schon einige Manöver auf dem Plan."

Hintergrundinformationen

Nachdem die Außenminister der Europäischen Union am 17. Februar 2020 vereinbart hatten, das VN-Waffenembargo gegen Libyen zu überwachen, wurde einen Monat später durch den EU-Rat die Operation "Irini" beschlossen.

Die Europäische Union verstärkt ihre Bemühungen zur Durchsetzung des Waffenembargos der Vereinten Nationen gegen Libyen und trägt damit durch die Einleitung einer neuen Militäroperation der Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) im Mittelmeerraum zum Friedensprozess im Land bei. "Irini" (neugriechisch für "die Friedfertige") hat als Kernauftrag die Umsetzung des VN-Waffenembargos durch Luftfahrzeuge, Satelliten und Schiffe. Das beinhaltet das Entdecken, Anhalten und Durchsuchen des Waffenschmuggels nach Libyen, verdächtigter Schiffe im Einsatzgebiet (VN-Sicherheitsrats-Resolution 2292 [2016]).

Weitere Aufgaben der Mission sind das Überwachen und Sammeln von Informationen über illegale Exporte von Erdöl, Rohöl und raffinierten Erdölprodukten aus Libyen. Die European Union Naval Forces Mediterranean (EUNAVFOR MED) unterstützt beim Aufbau von Kapazitäten der libyschen Küstenwache/Marine und der Ausbildung von Strafverfolgungsaufgaben auf See. Weiterhin leistet die Operation "Irini" einen Beitrag zur Störung des Geschäftsmodells des Menschenschmuggels und Menschenhandels durch das Sammeln von Informationen und deren Weitergabe an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden der EU-Mitgliedsstaaten.

Das Einsatzgebiet von "Irini" erstreckt sich auf die Hohe See außerhalb der Küstenmeere Libyens und Tunesiens, südlich Siziliens, innerhalb der Region des mittleren und südlichen Mittelmeers. Hinzu kommen der Luftraum über diesen Gebieten sowie angrenzende Seegebiete, die zur Umleitung und Übergabe von Schiffen in einen europäischen Hafen benutzt werden. Davon ausgenommen sind Malta und das umschließende Seegebiet innerhalb von 15 Seemeilen. Das Operationsgebiet entspricht ungefähr der Größe der Bundesrepublik Deutschland.

Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine (ots)

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