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Agrarökonomin: Russland will Märkte verunsichern

Archivmeldung vom 17.07.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.07.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Mary Smith
Getreide (Symbolbild) Bild: Legion-media.ru
Getreide (Symbolbild) Bild: Legion-media.ru

Die Agrarökonomin der Stiftung Wissenschaft und Politik, Bettina Rudloff, sieht im Nichtfortführen des Agrarabkommens durch Russland das Kalkül, Märkte und politische Akteure zu verunsichern. Die Irritationen bei den Exporten schadeten auch der Ukraine als globalem Agrarexporteur. "Es kann, wenn es immer wieder zu dieser Schädigung kommt, dauerhaft nicht mehr ökonomisch sein, in die Landwirtschaft zu investieren", so Rudloff bei phoenix. Zudem führten die immer wiederkehrenden Unterbrechungen bei den Ausfuhren dazu, dass Landwirte nicht mehr von ihren Erlösen leben könnten.

Hinsichtlich der Preise für Getreide auf dem Weltmarkt merke man bisher noch keine Auswirkungen, so Rudloff. "Bei den letzten Androhungen war die Unsicherheit bereits eingepreist", so die Wissenschaftlerin. Die Märkte hätten gelernt, mit der Verunsicherung umzugehen. Zudem hänge es auch davon ab, wie andere große Exporteure von Agrargütern sich verhielten. An die Europäische Union stellte die Expertin für landwirtschaftliche Ökonomie die Forderung, "cool und gelassen zu reagieren". Europa und politische Partner sollten sich gegenüber bedürftigen Ländern verantwortlich zeigen, auch wenn Sie die Risiken nicht verursacht habe, so Rudloff gegenüber phoenix.

Quelle: PHOENIX (ots)

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