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Corona-Krise: Knapp 2000 Bundeswehr-Angehörige sind im Corona-Einsatz

Archivmeldung vom 23.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Soldaten
Soldaten

Bild:Foto von Somchai Kongkamsri von Pexels

Knapp 2000 Angehörige aus allen Bereichen der Bundeswehr sind derzeit im Corona-Einsatz. Das teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der Düsseldorfer "Rheinischen Post" mit.

Sie alle gehören dem Einsatzkontingent "Hilfeleistung gegen Corona" an, das bereits in diesem Frühjahr aufgestellt wurde und mit seinen vier regionalen Führungsstellen über insgesamt 15.000 Soldaten verfügt. Vor allem Gesundheitsämtern wird geholfen: Auf der Grundlage von 112 Amtshilfeanträgen aus allen 16 Bundesländern sind 1561 Soldaten in 137 Gesundheitsämtern bei der Nachverfolgung von Infektionsketten, im Rahmen der Abstrichentnahme oder an Teststationen eingesetzt. Zusätzlich hilft die Bundeswehr bei Testungen von Reiserückkehrern sowie mit mobilen Covid-19-Teststationen. Hierbei leisten derzeit 294 Soldatinnen und Soldaten Unterstützung.

Insgesamt liegen derzeit 1141 Unterstützungsanfragen vor. Es sei "mit weiteren Bewilligungen und somit aufwachsender Unterstützung durch die Bundeswehr zu rechnen", sagte ein Sprecher des Ministeriums.

Von den Landkreisen gab es beim Thema Nachverfolgung von Kontakten verhalten positive Signale: "Gleichwohl können wir insgesamt sagen, dass wir vielfach sehr angespannt sind, aber die Situation aktuell im Griff haben", sagte der Präsident des Landkreistages, Reinhard Sager, der "Rheinischen Post". Neben Neueinstellungen griffen die Landkreise auf zusätzliches Personal innerhalb der eigenen Verwaltung, auf Studenten oder Landesbedienstete zurück. "Wenn dies nicht reicht, um die Kontaktnachverfolgung sicherzustellen, besteht die Möglichkeit, die Unterstützungsangebote der Bundeswehr und des RKI in Anspruch zu nehmen".

Quelle: Rheinische Post (ots)


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