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Kaltenkirchen: Rettung von Kirchenempore

Archivmeldung vom 12.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Vorbereitungen zur Rettung
Vorbereitungen zur Rettung

Bild: Feuerwehr

Gegen 12:30 Uhr am heutigen Tage wurden die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Freiwilligen Feuerwehr Kaltenkirchen zur Michaeliskirche in Kaltenkirchen gerufen. Ein Arbeiter war dort auf der Empore im inneren der Kirche aus noch ungeklärter Ursache verunglückt.

Die Treppe, welche zur Empore führt konnte aufgrund sehr beengter Verhältnisse als Rettungsweg ausgeschlossen werden. Auch eine Rettung von außen, unter Zuhilfenahme des Teleskopgelenkmastes, war bei diesem besonderen Einsatzobjekt nicht möglich.

Einsatzleiter Claas-Hendrik Heß entschied sich daher für den Bau einer Konstruktion bestehend aus mehreren Leiterteilen. Diese reichte vom Geländer der Empore bis in das Erdgeschoss der Kirche. Der Verunfallte konnte so schonend auf einer speziellen Trage, die durch die Einsatzkräfte zusätzlich mit Leinen gesichert wurde von der Empore nach unten abgelassen werden.

Der zwischenzeitlich auf einer Wiese hinter der Michaeliskirche gelandete Rettungshubschrauber ,,Christoph Hansa'' aus Hamburg flog den verletzen Arbeiter in ein Krankenhaus. Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst an dem Einsatz beteiligt.

Quelle: Kreisfeuerwehrverband Segeberg (ots)

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