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Bergsteiger Will Gadd erklimmt gefrorene Niagarafälle

Archivmeldung vom 30.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Christian Pondella/Red Bull Content Pool
Bild: Christian Pondella/Red Bull Content Pool

Der Profibergsteiger Will Gadd hebt die Kunst des Eiskletterns auf ein neues Niveau, indem er als erster Mensch die eingefrorenen Abschnitte des höchsten fließenden Wasserfalls der Welt, der Niagarafälle, besteigt.

Gadd erkletterte den nördlichsten Teil der berühmten Horseshoe Falls, er begann an der gefrorenen Basis des Niagaraflusses und kletterte bis zum Terrapin Point auf Goat Island, einem Stück Land, das die Horseshoe Falls und die American Falls trennt. Der Kletterabstand beträgt ca. 43m. Die Strecke verläuft ziemlich genau entlang der amerikanischen und kanadischen Grenze, eine passende Strecke für Gadd, der die doppelte Staatsbürgerschaft dieser beiden Länder besitzt – geboren in Colorado, aber bereits seit langer Zeit ein Einwohner von Alberta in Kanada.

“Auf der Suche nach den anspruchsvollsten Aufstiegen bin ich zwar durch die ganze Welt gereist, die Niagarafälle jedoch, eines der wichtigsten Wahrzeichen meines Heimatlandes, verkörperten eine lebenslange Mission, die ich früher niemals für möglich hielt,” erzählte Gadd. “In dieser Wand erschien mir alles sehr wirklich. Dort geschieht eine Menge. Die Dicke des Eises bewegt sich zwischen einem Zoll und zehn Fuß (ca. 2,5cm-3,05m), jede Drehung und jeder Griff sind also unterschiedlich. Es gilt, vieles zu berücksichtigen, während einem gleichzeitig der mächtigste Wasserfall der Welt über die Schultern rauscht.”

Bei 150.000 Tonnen Wasser, die minütlich mit einer Geschwindigkeit von beinahe 113 km/h über die Kuppe strömen, entspricht der erzeugte Aufprall ungefähr 4.000 achtzehnrädrigen LKWs, die gleichzeitig auf den Boden prallen.

“Der gewaltige Wasserstrom erschüttert unaufhörlich den Boden und macht die Eisplatten und Wände um dich herum wackelig und unberechenbar. Es ist eine raue Umgebung und eine heftige Herausforderung, sich an der Wand festzuhalten, geschweige denn, sie zu besteigen,” bemerkte Gadd.

Mit diesem historischen Aufstieg erweitert er seine Liste an eindrucksvollen Leistungen der letzten Jahre. Er wurde als einer von National Geographics Abenteurern des Jahres nominiert, erkletterte die schnell schmelzenden Eisgletscher des Kilimandscharos und gewann den angesehenen Wettbewerb des Eisfestivals in Ouray.

Quelle: Red Bull Deutschland GmbH

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