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Schockierend: In Bolivien von Stiefopa schwangere Elfjährige zu Geburt gezwungen

Archivmeldung vom 26.10.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.10.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Schwangere Frau (Symbolfoto)
Schwangere Frau (Symbolfoto)

Bild: © CC0 / Cindy Parks / Pixabay

Ein elfjähriges Mädchen aus der bolivianischen Stadt Yapacaní ist schwanger geworden, nachdem sein 61-jähriger Stiefgroßvater es vergewaltigt haben soll. Die Familie des Mädchens hat sich jedoch geweigert, eine Abtreibung vornehmen zu lassen, wie die Zeitung „The Daily Mail“ schreibt.

Weiter ist auf der deutschen Webseite des russischen online Magazins "SNA News " zu lesen: "Demnach zogen das Mädchen und seine 15-jährige Schwester vergangenen Februar zum Stiefgroßvater, nachdem sich ihre Eltern für ihre Jobs in die Hauptstadt begeben hatten. Die Tante des Opfers habe von der Vergewaltigung erfahren und die Polizei alarmiert.

Das junge Mädchen, das aus rechtlichen Gründen nicht genannt werden könne, sei im fünften Monat schwanger. Zuerst hat die Familie des Mädchens laut dem Blatt die Abtreibung akzeptiert, änderte aber am Wochenende die Meinung und unterzeichnete ihre Zustimmung zur Fortsetzung der Schwangerschaft.

Den Angaben zufolge hatte die katholische Kirche, die aktiv die Anti-Abtreibungs-Bewegung im Land unterstütze, die Entscheidung beeinflusst.

Die Chefin des lokalen Frauenhauses, Ana Paola Garcia, sagte, dass das Mädchen nicht Mutter sein wolle. Die Schwangerschaft werde für es eine „Folter“ sein. Garcia habe das Geschehen als Verbrechen bezeichnet. Das Mädchen hat ihr zufolge schon die erste Dosis von Medikamenten für den Schwangerschaftsabbruch bekommen.

Laut Garcia García wurden im Jahr 2020 in Bolivien 40.000 Mädchen unter 18 Jahren schwanger, das sind durchschnittlich 109 Mädchen pro Tag.

Abtreibungen bei sexuellem Missbrauch sind in Bolivien seit 1970 erlaubt. Bis 2014 war aber ein spezielles Gerichtsurteil dafür erforderlich.

Yapacaní ist eine Mittelstadt im Departamento Santa Cruz im Tiefland des südamerikanischen Anden-Staates."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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