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Lage nach Chemieunfall in Niedersachsen weiter angespannt

Archivmeldung vom 16.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: s.media  / pixelio.de
Bild: s.media / pixelio.de

Nach einem Chemieunfall bei einem Nahrungsmittelhersteller im niedersächsischen Bad Fallingbostel ist die Lage weiter angespannt: Nach Angaben der Polizei sei in dem Tank, in dem am Montag Säure und Lauge versehentlich zusammen gegossen wurden, die Temperatur angestiegen.

Aufgrund eines Chemieunfall im niedersächsischen Werk des Nahrungsmittelkonzerns Kraft Foods war am Montagabend Katastrophenalarm ausgelöst worden. Laut dem Landkreis Heidekreis betraf der Alarm die Kernstadt Bad Fallingbostel und Oerbke. Die Einwohner sollten sich vorsorglich nicht im Freien aufhalten, Fenster und Türen schließen sowie Lüftungs- und Klimaanlagen ausschalten. Beim Absaugen der Säure war giftiges Gas entwichen, die Behörden hatten daher am Montagabend den Alarm ausgelöst. Gegen Abend sei dann eine Gaswolke ausgetreten, die beim Einatmen und bei Hautkontakt gesundheitsgefährdend sei. Im Umkreis von 500 Metern um das Werk sind die Einwohner vorsorglich evakuiert worden. Rund 1.800 Menschen waren von Evakuierung betroffen. Viele Einwohner von Bad Fallingbostel verbrachten so die Nacht in einer Veranstaltungshalle. Die Wolke hatte sich bis zum Dienstagmorgen wieder aufgelöst. Verletzte hat es nach bisheriger Kenntnis bislang nicht gegeben. 

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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