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Zahl der Todesopfer nach Amokfahrt in Münster steigt

Archivmeldung vom 07.04.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.04.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Tim Reckmann / pixelio.de
Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Nach der Amokfahrt in Münster steigt die Zahl der Todesopfer an. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums kamen mindestens drei Menschen ums Leben, zudem tötete sich der mutmaßliche Täter offenbar noch im Fahrzeug mit einer Schusswaffe selbst.

Der Mann war am frühen Nachmittag im Kiepenkerl-Viertel mit einem Kleinlaster und mit hoher Geschwindigkeit in eine Menschenmenge gefahren. Neben den Todesopfern wurden rund 20 Menschen verletzt, mindestens fünf davon schwer. Aus Polizeikreisen war zu erfahren, dass die Ermittler von einem Terroranschlag ausgehen. Die Altstadt von Münster wurde weiträumig abgesperrt. Es war schnell viel Polizei vor Ort, weil sie eigentlich eine Demonstration von 1.500 Kurden begleiten sollte. Diese Demonstration wurde abgesagt. In dem Tatfahrzeug wurde ein verdächtiger Gegenstand gefunden. Ob es sich dabei um Sprengstoff handelte, war zunächst unklar.

Die Polizei ging Gerüchten nach, wonach es weitere Täter geben könnte, die angeblich aus dem Fahrzeug geflüchtet sein sollen. Gesicherte Erkenntnisse dazu gab es nicht. Die Beamten riefen die Bevölkerung dazu auf, den Tatort zu meiden und keine Gerüchte zu verbreiten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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