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real verurteilt "falsche und hetzerische Gerüchte" zu Erfurt

Archivmeldung vom 17.09.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.09.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: real.info
Bild: real.info

Die zur Metro AG gehörende Einzelhandelskette real meldet sich angesichts ausufernder Gerüchte und fremdenfeindlicher Diffamierungen gegenüber Flüchtlingen in Erfurt zu Wort. Der Supermarkt liegt direkt gegenüber dem Messegelände der thüringischen Landeshauptstadt, wo derzeit 1.000 Flüchtlinge provisorisch untergebracht sind.

So hieß es vermehrt auch in sozialen Netzwerken, dass die Diebstähle im real-Markt zugenommen hätten, seitdem die Menschen in der Nähe untergebracht worden seien. Ein weiteres Gerücht besagt, dass es eine Ausnahmeregelung gäbe, wonach Flüchtlinge bei Diebstählen bis zu 50 Euro nicht belangt würden. Auch würden Flüchtlinge im Markt bevorzugt behandelt und bekämen Gutscheine geschenkt.

Ethnische Vielfalt als Bereicherung

Nachdem real bereits in einer Stellungnahme gegenüber dem MDR die Vorwürfe vehement zurückgewiesen hatte, dies jedoch nichts half, gab es nun eine weitere schriftliche Klarstellung des Unternehmens, die sich auf Facebook und Co wie ein Lauffeuer verbreitete. "Wir verurteilen falsche und hetzerische Gerüchte, die in den sozialen Medien kursieren aufs Schärfste", heißt es im Aushang des Marktleiters.

real weist darin zudem explizit darauf hin, dass es kulturelle und ethnische Vielfalt als Bereicherung ansieht und alle Anschuldigungen unwahr seien. "Wir sind der Meinung, dass jeder Mensch, der aus einer entsprechenden Notlage heraus in Deutschland ankommt, mit dem nötigen Respekt empfangen werden sollte", so das unmissverständliche Statement des Unternehmens in Bezug auf die kursierende Stimmungsmache in Erfurt.

Quelle: www.pressetext.com/Florian Fügemann

Anmerkung der ExtremNews Redaktion:

Solche Vorfälle wie in der Meldung beschrieben, die sich nicht nur auf Märkte der Metro AG beziehen, gibt es aus mehreren Städten in Deutschland. Bei einem Markt wurden diese durch einen Mitarbeiter bestätigt, der aber aus Angst vor möglichen Schwierigkeiten anonym bleiben möchte. Auch von Polizeibeamten, mit denen privat gesprochen wurde, hört man ähnliches. Offiziell wollte sich jedoch auch hier niemand zu den "Unregelmäßigkeiten" äußern.  

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