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Zentralkomitee der deutschen Katholiken: Rücktritt im Erzbistum Köln löst keine grundlegenden Probleme

Freigeschaltet am 03.04.2021 um 06:59 durch Sanjo Babić
Kirche verbietet sich selbst (Symbolbild)
Kirche verbietet sich selbst (Symbolbild)

Bild: qpress.de / Eigenes Werk

Mit Blick auf den Skandal um ein nicht veröffentlichtes Gutachten im Erzbistum Köln hat der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) erklärt, er glaube nicht, dass ein Rücktritt Probleme löse.

ZdK-Präsident Thomas Sternberg sagte im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Ich habe den Eindruck, dass das Desaster im Erzbistum Köln zu Unrecht auf die übrigen Bistümer ausstrahlt." Die Austrittszahlen seien insgesamt alarmierend, denn man wisse aus Studien: Wer einmal austrete, komme meist nicht wieder.

In Köln hänge die Verärgerung nicht nur damit zusammen, dass ein Rechtsgutachten nicht veröffentlicht worden sei. "Da geht es um einen Pastoralplan, der gigantische Seelsorgeeinheiten vorsieht, um Entscheidungen über die Köpfe der Gemeinden hinweg, um Ärger im Hochschulbereich." Er habe den Eindruck, so Sternberg, "dass die Öffentlichkeit jetzt einen spektakulären Rücktritt erwartet. Aber der würde noch nicht die zugrunde liegenden Probleme lösen. Wenn sich die Lage in Köln beruhigt hat, werden vermutlich anderswo neue auftreten."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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