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Preissteigerungen treffen auch Studentenwerke hart

Archivmeldung vom 15.08.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.08.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Gürtel enger schnallen, Sparen, Armut (Symbolbild)
Gürtel enger schnallen, Sparen, Armut (Symbolbild)

Bild: Fionn Große / pixelio.de

Laut dem Sprecher der zwölf Studierendenwerke in NRW, Jörg Schmitz, müssen Studenten wegen der explodierenden Energie- und Lebensmittelpreise zum Wintersemester mit höheren Mieten, teurerem Mensa-Essen und steigenden Sozialbeiträgen rechnen.

"Die Studierendenwerke sind von drastischen Preissteigerungen bei den Lebensmitteln, bei Energie, Handwerkerleistungen und Material für Instandhaltung betroffen", sagte Schmitz der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".

"Bei der Energie rechnen wir mit Steigerungen bis zu 300 Prozent, bei den Lebensmitteln im Schnitt etwa zehn Prozent." Es handele sich um eine "gewaltige Herausforderung für die Mensen, Bistros und Cafeterien der Studierendenwerke, aber auch für ihre Wohnheime". Die Konsequenzen: "Wir müssen die unausweichlichen Kostensteigerungen an die Studierenden weitergeben - über Sozialbeiträge, Wohnkosten, Preise", so Schmitz. Die Studierendenwerke forderten die NRW-Landesregierung auf, ihre Zuschüsse von bisher 44 Millionen Euro im Jahr wegen der sich zuspitzenden Krise deutlich zu erhöhen. "Wir haben durch den schwarz-grünen Koalitionsvertrag die begründete Hoffnung, dass NRW künftig regelmäßig die Zuschüsse anpasst." Geplant seien drei Prozent, was aber nicht reiche. "Wir hoffen sehr, dass NRW die Zuschüsse sehr schnell mindestens auf dem Niveau der Inflationsrate erhöht."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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