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Forst: Knapp 30 Personen auf der Ladefläche eines Kleintransporters geschleust

Archivmeldung vom 12.09.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.09.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Polizei
Bild: Polizei

Samstagmittag nahm die Bundespolizei einen mutmaßlichen Schleuser fest. Dieser hatte 29 syrische Staatsangehörige unter menschenunwürdigen Bedingungen in einem Kleintransporter über die deutsch-polnische Grenze gebracht.

Gegen 11:30 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundeszollverwaltung an der Anschlussstelle Forst der Autobahn 15 einen Kleintransporter. Im Laderaum des Fahrzeuges sowie auf dem Beifahrersitz befanden sich insgesamt 29 männliche Personen. Dabei handelte es sich um syrische Staatsangehörige im Alter von elf bis 45 Jahren. Die Insassen, darunter 20 Minderjährige, saßen im Laderaum ohne Fenster bzw. Ventilationsöffnungen ungesichert auf dem Boden der Ladefläche.

Der 37-jährige Fahrer des Transporters wies sich mit einem türkischen Reisepass aus. In diesem befand sich ein gültiges polnisches D-Visum.

Einsatzkräfte der Bundespolizei übernahmen den Gesamtsachverhalt vor Ort und brachten alle Personen zur weiteren Bearbeitung in die Dienststelle.

Gegen den türkischen Fahrer leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen des Einschleusens von Ausländern ein. Gegen ihn ordnete das Amtsgericht Cottbus am 11. September 2022 Untersuchungshaft an.

Gegen die strafmündigen Geschleusten leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise bzw. des Aufenthaltes ein. Da alle Geschleusten während der polizeilichen Bearbeitung Schutzersuchen stellten, leiteten die Beamten die neun Männer erfolgte an die Zentrale Ausländerbehörde in Eisenhüttenstadt weiter. Die 20 unbegleiteten Kinder und Jugendlichen kamen in die Obhut verschiedener Jugendeinrichtungen.

Quelle: Bundespolizeidirektion Berlin (ots)

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