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Papierindustrie: Mund-Nase-Masken gehören nicht ins Altpapier

Archivmeldung vom 28.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: "obs/Verband Deutscher Papierfabriken (VDP)/Juan Ramón Ramos"
Bild: "obs/Verband Deutscher Papierfabriken (VDP)/Juan Ramón Ramos"

Mund-Nase-Masken gehören nicht ins Altpapier. Sie gehören in den Restmüll. Darauf weist der Verband Deutscher Papierfabriken (VDP) hin. Unsachgemäße Entsorgung störe den Recyclingkreislauf und gefährde Mitarbeiter in der Altpapiersortierung und -aufbereitung.

Ein Großteil der heute am Markt erhältlichen Mund-Nase-Masken enthalten Kunststofffasern. Gelangen diese ins Altpapier, erschweren sie den Recyclingprozess und müssten ausgefiltert werden. Auch Mund-Nase-Masken, die ganz aus Papier hergestellt werden, gehören in den Restmüll, um Verunreinigungen und Gesundheitsrisiken zu vermeiden.

Nach Angaben des VDP gehört auch kontaminiertes Papier grundsätzlich nicht ins Altpapier. Dies gilt u.a. auch für gebrauchte Hygienepapiere wie Küchenrollen, Papiertaschentücher aber auch für Verpackungen wie Pizzakartons, an denen Lebensmittelreste anhaften.

Um eine hohe Qualität des Altpapiers zu gewährleisten gilt europaweit die Norm EN 643, die Altpapier in rund 100 Qualitätsklassen einteilt. Entsorger und Papierhersteller verlassen sich auf diese Qualitätsmerkmale. Die deutsche Papierindustrie setzt jährlich über 17 Mio. Tonnen Altpapier in der Produktion ein. Mit einer Recyclingquote von 78 Prozent zählt Deutschland zu den führenden Nationen in diesem Bereich.

Quelle: Verband Deutscher Papierfabriken (VDP) (ots)


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