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Geisenberger und Wendl/Arlt holen WM-Gold - Frenzel vor Titel-Hattrick

Archivmeldung vom 01.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Natalie Geisenberger
Natalie Geisenberger

Foto: Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bei der Rodel-Weltmeisterschaft am heimischen Königssee sind die deutschen Athleten ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Bei den Damen siegte Olympiasiegerin Natalie Geisenberger, bei den Doppelsitzern triumphierte das Duo Tobias Wendl/Tobias Arlt vor den Teamkollegen Toni Eggert/Sascha Benecken. In Seefeld (AUT) steht Kombinierer Eric Frenzel derweil vor der erfolgreichen Titelverteidigung beim Nordic Combined Triple.

Was für ein Krimi: Die Damenkonkurrenz bei der Rodel-WM war an Dramatik kaum zu überbieten und hatte aus deutscher Sicht ein Happy End, aber auch einige Entäuschungen zu bieten. Nach dem ersten Durchgang, in dem Natalie Geisenberger vor Tatjana Hüfner Bestzeit fuhr, lagen die besten fünf Athletinnen gerade einmal um die Winzigkeit von 0,05 Sekunden auseinander. Auch Dajana Eitberger gehörte neben ihren beiden Teamkolleginnen, der Schweizerin Martina Kocher und der Russin Tatjana Ivanova zu diesem Quintett. Doch die 25jährige büsste nach einem schweren Fahrfehler im zweiten Lauf ihre Medaillenchancen ein und belegte am Ende nur Platz 20. Auch Hüfner konnte ihre tolle Fahrt aus dem ersten Lauf nicht mehr ganz bestätigen und fiel noch auf den unglücklichen vierten Rang zurück, gerade einmal eine Tausendstel Sekunde hinter der Bronzemedaillengewinnerin Ivanova. Einzig Natalie Geisenberger behielt auf ihrer Heimbahn die Nerven, fuhr erneut Bestzeit und siegte letztlich deutlich vor der Schweizerin Kocher. Neben Geisenberger durfte sich auch Julia Taubitz freuen, die gute Sechste wurde und damit in der gleichzeitig ausgefahrenen U23-WM-Wertung triumphierte.

Bei den Doppelsitzern ging es weniger eng zu: Mit sensationellem Bahnrekord im ersten Durchgang und Bestzeit in beiden Läufen sicherten sich die Lokalmatadoren Tobias Wendl/Tobias Arlt souverän ihren dritten WM-Titel in Folge vor ihren Landsleuten Toni Eggert und Sascha Benecken, die sich damit zum dritten Mal mit WM-Silber zufrieden geben mussten. Die Italiener Christian Oberstolz/Patrick Gruber komplettierten als Dritte das Podium und gaben dem deutschen Nachwuchs-Duo Robin Geueke/David Gamm, das nach einem tollen Wettkampf Vierte wurde, um gerade einmal 0,04 Sekunden das Nachsehen.

NoKo: Eric Frenzel bleibt in Seefeld das Maß aller Dinge

Am zweiten Wettkampftag des Nordic Combined Triple in Seefeld (AUT) war Olympiasieger Eric Frenzel erneut nicht zu schlagen. Wie am Vortag ging er auch diesmal wieder als Zweiter nach dem Springen hinter dem Japaner Akito Watabe in den 10 Kilometer Langlauf und erneut konnte er den Rückstand von gerade einmal vier Sekunden schnell wettmachen. Somit bildeten Frenzel und Watabe über weite Strecken des Rennens ein Führungsduo, das den gewaltigen Vorsprung auf die Verfolger ohne große Probleme verteidigen konnte. Rund 2,5 Kilometer vor dem Ziel setzte Frenzel schließlich die entscheidende Attacke und konnte seinen Vorsprung bis ins Stadion auf knapp 25 Sekunden ausbauen. Damit geht Frenzel mit einem beruhigenden Polster in den abschließenden Wettkampf am Sonntag, in dem dann zwei Sprünge sowie ein Langlauf über 15 Kilometer auf dem Programm stehen. Gute Chancen auf einem Podestplatz haben dann auch Fabian Rießle und Johannes Rydzek, die bei rund 1:30 Minuten Rückstand auf die Spitze im Zwischenklassement derzeit auf den Plätzen drei und sieben liegen. Auch für Tino Edelmann als derzeit Elfter mit 1:47 Minuten Rückstand kann es bei den engen Abständen im Feld morgen möglicherweise noch weit nach vorne gehen.

Skispringen: Freund stürzt bei slowenischem Dreifachsieg - Damen enttäuschen in Oberstdorf

Bei seinem Comeback nach zweiwöchiger Wettkampfpause hat Severin Freund beim Weltcup in Sapporo (JPN) einen Podestplatz nach einem Sturz im Finale verpasst. Nach Platz fünf im ersten Durchgang reichte es aufgrund der Punktabzüge für den 27jährigen so am Ende nur zu Platz zehn. Damit war Freund diesmal nur zweitbester Deutscher: Knapp vor ihm konnte sich als Neunter Stephan Lehye platzieren. Andreas Wellinger landete hinter Leyhe und Freund auf Rang elf, Andi Wank beendete den Wettkampf auf Platz 17. Richard Freitag (zunächst als Zehnter gewertet) wurde wie der Norweger Kenneth Gangnes (zunächst Vierter) wegen eines nicht regelkonformen Anzugs disqualifiziert. Der Slowene Peter Prevc gewann souverän und mit dem weitesten Sprung des Tages vor seinem Bruder Domen Prevc und Landsmann Robert Kranjec und feierte damit bereits seinen achten Saisonsieg.

Ähnlich dominant wie Prevc bei den Herren tritt nach wie vor die Japanerin Sara Takanashi bei den Damen auf. Beim Weltcup in Oberstdorf feierte die 19jährige ihren sechsten Saisonsieg im siebten Wettkampf. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Daniela Iraschko-Stolz (AUT) und Ema Klinec (SLO). Weit am Podium vorbei sprangen bei ihrem Heimweltcup die deutschen Weitenjägerinnen: Als beste von immerhin acht DSV-Athletinnen, die sich für den zweiten Durchgang qualifizieren konnten, landete überraschend die erst 16jährige Agnes Reisch auf Rang 13. Dahinter reihten sich Juliane Seyfarth (16.), Pauline Hessler (20.), Anna Rupprecht (22.), Ramona Straub (24.), Katharina Althaus (26.), Carina Vogt (28.) und Gianina Ernst (29.) ein.

Quelle: VIESSMANN Werke GmbH & Co. KG

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