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Champions League: Bayern gewinnen - Leverkusen verliert

Archivmeldung vom 18.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
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Am ersten Spieltag in der Champions-League-Gruppenphase hat der FC Bayern München gegen ZSKA Moskau mit 3:0 gewonnen, Leverkusen hat zeitgleich bei Manchester United mit 2:4 verloren.

Die Bayern hatten ihre Partie komplett im Griff, Moskau zeigte eine enttäuschende Leistung. Für die Bayern trafen Alaba (3.), Mandzukic (41.) und Robben (68. Minute).

Leverkusen verzweifelte auf der Insel über weite Strecken an United: Die Gastgeber unterstrichen ihre Favoritenrolle eindrucksvoll, Rooney traf zweimal (22.) (70.), van Persie (59.) und Valencia (79.) jeweils einmal. Leverkusen spielte dennoch mit, traf durch Rolfes (54.) und Toprak (88.).

Rolfes erzürnt: "Schiedsrichter fotografieren sich - und schlafen dann"

Simon Rolfes (Bayer Leverkusen) über die Schiedsrichter-Fehlentscheidung: "Mit Sicherheit ist so was nie der einzige Grund, aber es hilft natürlich auch nicht, wenn die Schiedsrichter da so schlafen. Aber vor dem Spiel fotografieren sie sich gegenseitig auf dem Rasen. Da darf man auch mal fragen, ob das die Professionalität der Schiedsrichter ist. Eine andere Frage ist, ob wir ManU nicht hätten vor größere Probleme stellen können. Es war von unserer Seite nicht optimal und vom Schiedsrichter auch nicht."

Rudi Völler (Sportchef Bayer Leverkusen) über das Spiel: "Man kann hier verlieren, wir können hier aber auch was holen. Da muss aber auch der Schiedsrichter mitspielen, und vor allem auch der Typ neben dem Pfosten. Und wir dürfen nicht so viele individuelle Fehler machen, dann kannst du hier punkten, sonst geht das nicht."

Pep Guardiola (Trainer FC Bayern)...

...über das Spiel und sein System: "Ich bin stolz. Das erste Spiel war nicht einfach nach dem Champions-League-Gewinn letzte Saison. Heute haben wir den Ball mehr in die Mitte gepasst. Meiner Meinung nach können wir besser angreifen, wenn der Ball in der Mitte ist."

...auf die Frage, ob er mit Matthias Sammer über dessen Kritik gesprochen habe: "Ich spreche jeden Tag mit Matthias. Über alles, mein Leben, die Mannschaft, den Verein, die Pasta, den Fisch, über alles."

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender FC Bayern) auf die Frage, ob der Sieg eine Antwort der Mannschaft auf die Sammer-Kritik gewesen sei: "Das hat nichts mit Matthias Sammer zu tun. Die Mannschaft hat große Qualität und unser Vertrauen. Wir wissen, dass sie solche Spiele abliefern kann. Sie hat heute dort weitergemacht heute, wo sie in London gegen Dortmund aufgehört hat. Nämlich mit einem klasse Spiel."

David Alaba (FC Bayern) über die Sammer-Kritik: "Er hat schon irgendwo auch Recht gehabt. Es ist sein Recht, uns zu kritisieren. Das hat man heute gesehen, dass es uns vielleicht auch gut getan hat."

Sky Experte Franz Beckenbauer über das System Guardiola: "Vielleicht sind sie auf dem Wege. Natürlich kann das nicht innerhalb von ein paar Wochen funktionieren, was Guardiola will. Es fehlen ja auch noch Spieler, Thiago oder Götze, die in diese Idealvorstellung passen. Heute, das konnte sich sehen lassen, die Russen wurden mehr oder weniger an die Wand gespielt."

Im Vorlauf zu den Dienstagsspielen des 1. Spieltags der Gruppenphase der Champions League äußerten sich Karl-Heinz Rummenigge und Franz Beckenbauer bei Sky zu den Diskussionen beim FC Bayern nach den kritischen Aussagen von Sportvorstand Matthias Sammer.

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender FC Bayern)...

...über die öffentliche Diskussion nach der Sammer-Kritik an der Mannschaft: "Ich bewerte die Kritik als Phantomdiskussion. Weil wir sind im Jahr 2013, unser Klub ist 113 Jahre alt. Und wir waren noch nie so erfolgreich wie in diesem Jahr. Wir haben jetzt vier Titel gewonnen. Ich muss offen sagen, ich verstehe die Diskussion jetzt nicht ganz. Wir haben vielleicht am Wochenende nicht ganz so gut gespielt, aber das hatte ja auch Gründe. Fast die halbe Mannschaft war auf Länderspielreise. Es gibt zwar den berühmten Satz 'Wehret den Anfängen', aber man kann auch mit solchen Äußerungen mediale Steilpässe abschießen, die dann am Ende des Tages kontraproduktiv sind."

...auf die Frage, ob er schon mit Matthias Sammer gesprochen habe: "Wir werden sicherlich in den kommenden Tagen, die Möglichkeit haben, mit ihm zu sprechen, Uli Hoeneß und ich. Ich glaube, wir verlangen von den Spielern immer, dass sie sich in der Öffentlichkeit mit Kritik zurückhalten oder sich disziplinieren. Da muss man der Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen, was sie bisher in diesem Jahr geleistet hat."

...auf die Frage, ob Sammers Autorität nicht leide, wenn er zurückgepfiffen werde: "Ich bin kein Freund von öffentlicher Kritik. Das ist schön für die Medien, die holen sich da den Honig raus, aber der Mannschaft wird das nicht gefallen haben. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das dem Trainer gefallen hat - und uns hat's auch nicht gefallen. Auf einmal heißt es, was ist los bei den Bayern? Sie gewinnen alles, aber es wird öffentliche Kritik geäußert - warum?"

Sky Experte Franz Beckenbauer über die Diskussion bei Bayern: "Er (Matthias Sammer) ist Sportvorstand. Wenn nicht er, wer soll denn sonst was sagen? Das ist sein volles Recht, das ist völlig legitim. Jeder hat seine Berechtigung was zu diesem Fall zu sagen. Matthias Sammer ist am nähesten dran mit dem Trainer. Wir kennen alle Matthias Sammer. Der ist ein Verrückter - im positiven Sinne. Er ist ein Perfektionist. Karl-Heinz Rummenigge haben genauso Recht. Sie sagen, uns ging's noch nie so gut. Was allerdings eine gefährliche Aussage ist. Das kann auch der Anfang vom Ende sein."

Quelle: dts Nachrichtenagentur / Sky

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