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Baugewerbe: Ralph Lanz erkämpft Platz vier im Wettbewerb der Stuckateue

Archivmeldung vom 27.09.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.09.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Ralph Lanz (r.) mit seinem Trainer und Experten, Ausbildungsmeister Josef Gruber vom Bilungszentrum der Handwerkskammer Mittelfranken in Nürnberg, nach dem Abpfiff des Wettbewerbs.  Bild: ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe Fotograf: Stephanie Trenkler
Ralph Lanz (r.) mit seinem Trainer und Experten, Ausbildungsmeister Josef Gruber vom Bilungszentrum der Handwerkskammer Mittelfranken in Nürnberg, nach dem Abpfiff des Wettbewerbs. Bild: ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe Fotograf: Stephanie Trenkler

Der 23jährige Stuckateurmeister Ralph Lanz aus Rutesheim (Baden-Württemberg) wurde für seine Leistung in einem engen Wettbewerb der Stuckateure bei der EuroSkills in Graz, bei dem jeder Millimeter zählte, mit einer Medallion for Excellence belohnt, hatte er doch den ungeliebten vierten Platz erreicht.

Ralph Lanz absolvierte seine Ausbildung im elterlichen Betrieb und legte 2018 seine Gesellenprüfung und 2019 seine Meisterprüfung ab und studiert derzeit in München.

Ralph Lanz hatte sich nach dem intensiven Training der vergangenen Wochen und Monate mehr erhofft und war entsprechend enttäuscht von dem Ergebnis, da nur wenig zu Platz 3 fehlte.

Die Stuckateure mussten in dem 18stündigen Wettbewerb vier Module erstellen. Modul eins war eine Trockenbaukonstruktion mit diversen Öffnungen. Dabei galt es, bestimmte Anforderungen an Schallschutz, Brandschutz und Wärmeschutz zu erfüllen. Als Modul zwei wurde die Oberfläche in drei verschiedenen Qualitätsstufen (Verspachteln und Schließen der Fugen mit einem stufenlosen Übergang, scharfes Abglätten der gesamten Fläche sowie Auftragen der Spachtelmasse auf die Gipskartonplatte mit einer Mindeststärke von 2 mm) bearbeitet. In Modul drei wurde ein Stuckrahmen, bei dem der Stuck selbst gezogen werden musste, erstellt. Modul vier war das sog. Freestyle-Modul, bei dem drei verschiedene Arbeitstechniken angewendet werden mussten.

Nationalteam Deutsches Baugewerbe

Neben Ralph Lanz gehört Yannic Schlachter (21) aus Albbruck (Baden-Württemberg), der bei der EuroSkills in Graz Gold im Wettbewerb der Fliesenleger holte, zum Nationalteam Deutsches Baugewerbe.

Die beiden Betonbauer Julian Kiesl (22) aus Mallersdorf-Pfaffenberg (Bayern) und Niklas Berroth (23) aus Sulzbach-Laufen (Baden-Württemberg) erreichten bei der EuroSkills in Graz in einem aufreibenden Wettbewerb den zweiten Platz und erhielten dafür eine Medallion of Excellence. Aufgrund der kurzfristigen Absage von drei Ländern fand der Wettbewerb nur mit vier Teams statt, so dass am Ende nur die Goldmedaille vergeben wurde.

Der 22jährige Pierre Holze aus Berlin wurde im Wettbewerb der Maurer fünfter.

"Wir gratulieren unserem Nationalteam zu seinem Erfolg. Wir sind stolz auf die jungen Menschen, die als Botschafter des deutschen Baugewerbes erneut gezeigt haben, zu was eine Ausbildung führen kann. 80 % der Ausbildung im Bauhauptgewerbe wird von den mittelständischen baugewerblichen Unternehmen geleistet. Wie erfolgreich diese dabei sind, haben die Ergebnisse von Graz erneut gezeigt," so der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa.

EuroSkills Graz 2021

Die EuroSkills 2021 fanden vom 22. bis 26. September in der Hauptstadt der Steiermark, in Graz statt. Rund 30.000 Besucher und Besucherinnen besuchten die dreitägigen Wettbewerbe. Insgesamt nahmen rund 400 Teilnehmer und Teilnehmerinnen an aus 19 Nationen an den 48 Wettbewerben teil. Die deutsche Berufe-Nationalmannschaft von WorldSkills Germany reiste mit 29 deutschen Teilnehmern an und trat in 24 sog. Skills an, darunter das Nationalteam Deutsches Baugewerbe.

Quelle: ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe (ots)

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