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Dahlmeier muss Trainingspause einlegen

Archivmeldung vom 15.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Laura Dahlmeier Bild: DSV
Laura Dahlmeier Bild: DSV

Biathlon-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier wird für einige Zeit mit dem Leistungssport-Training pausieren. Die 25-jährige vom SC Partenkirchen hatte in den vergangenen vier Monaten immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Auf Anraten der behandelnden Ärzte soll sich Dahlmeier nun vollständig erholen, bis sie wieder in ein leistungssportlich orientiertes Training einsteigt.

Bereits im Juli hatte sich Laura Dahlmeier bei einem Radunfall eine Schnittverletzung am Oberschenkel zugezogen. Anschließend musste die Goldmedaillengewinnerin von Pyoengchang wegen einer Weisheitszahn-Operation und kurz darauf wegen eines langwierigen Infekts kürzer treten. Auch beim Trainingslehrgang im österreichischen Hochfilzen hatte Dahlmeier zuletzt nicht alle Einheiten wie geplant absolvieren können.

"Die unterschiedlichen gesundheitlichen Probleme der vergangenen Monate haben in Summation dazu geführt, dass Lauras Immunsystem aktuell ziemlich geschwächt ist", erklärte DSV-Mannschaftsarzt Dr. Klaus-Jürgen Marquardt. "Hohe Intensitäten, große Trainingsumfänge oder Stress sind in der jetzigen Situation absolut kontraproduktiv. Deshalb haben wir gemeinsam entschieden, dass Laura jetzt noch einmal bewusst eine Pause einlegt, um sich vollständig zu regenerieren."

Wie lange die Ausnahmeathletin ausfällt, lässt sich nach Auskunft von Dr. Marquardt derzeit noch nicht abschätzen.

"Es macht keinen Sinn zu lamentieren oder sich unter Druck zu setzen", sagte Dahlmeier. "Einzeln betrachtet waren die diversen Schwierigkeiten zwar nicht besonders gravierend, und eigentlich war ich auch ganz zuversichtlich, dass ich die stressige Olympiasaison gut verkraftet habe. Aber immer wenn ich dachte, dass es jetzt endlich aufwärts geht, kam gleich der nächste Infekt oder wieder irgendein gesundheitliches Problem. Die letzten Wochen waren deshalb nicht gerade leicht für mich. Aktuell fühle ich mich einfach nicht so, wie es notwendig ist, um professionell trainieren zu können. Das ist zum jetzigen Zeitpunkt natürlich alles andere als optimal. Aber ich bin mir sicher, dass ich den Trainingsrückstand wieder ganz gut aufholen kann, wenn ich wieder voll belastbar bin. Ich muss jetzt einfach auf meinen Körper hören und wie man so schön sagt `Luft ran lassen`. Auch wenn mir das nicht wirklich leicht fällt."

Quelle: DSV

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