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Präsidenten-Wahlkampf beim HSV! Hoffmann: „Ich kann die Schönrednerei nicht mehr hören“

Archivmeldung vom 14.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Nils / pixelio.de
Bild: Nils / pixelio.de

Sonntag wählen die 79.000 Mitglieder des Hamburger SV ihren Präsidenten. Der ehemalige Klubchef Bernd Hoffmann, der dem Verein von 2003 bis 2011 vorstand, tritt gegen den Amtsinhaber Jens Meier an. Im Interview mit SPORT BILD sagt Hoffmann jetzt: „Wir brauchen eine ehrliche Bestandsaufnahme, um zu sehen, wie es um den Verein bestellt ist. Sportlich und wirtschaftlich. Ich kann die ganze Schönrednerei und Weichspülerei nicht mehr hören. Die Entscheidungen der letzten Jahre haben den Verein dahin gebracht, wo er jetzt ist. Das müssen wir aufarbeiten und eine neue Aufbruchstimmung erzeugen.“

Das soll vor allem mit einem neuen Vorstand in der Fußball AG geschehen, den Hoffmann als Präsident des Gesamtvereins und Aufsichtsrat der Fußballer einsetzen würde, und mit dem er die Geschicke gemeinsam lenken wollte. Hoffmann: „Ich würde unglaublich gerne einen Vorstandschef aufbauen, der die AG gemeinsam mit dem Aufsichtsrat bestmöglich führt. Das stelle ich mir in der Tat als eine Art Doppelspitze vor. Das ist ein Modell, das in vielen erfolgreichen Klubs im In- und Ausland funktioniert.“ Der Vertrag des aktuellen Vorstandschefs Heribert Bruchhagen läuft bis 2019. „Man muss sich also zeitig, vertraulich und mit größtem Respekt für Heribert Bruchhagen um die Zeit nach ihm kümmern“, sagt Hoffmann. Im Falle des Abstiegs des aktuellen Tabellen-Vorletzten müsste der HSV sich laut Hoffmann „sofort ganz neu aufstellen. Dann bräuchten wir neue Gesichter und neue Ideen, die für diese Aufbruchstimmung sorgen.“

HSV-Präsident schießt gegen Konkurrent Hoffmann: „Das ist alles eine Lüge“

Der Kampf um die Präsidentschaft beim HSV nimmt so richtig Fahrt auf! Vor der Mitgliederversammlung am Sonntag spricht Jens Meier, der amtierende HSV-Präsident, Klartext in SPORT BILD. So reagiert er etwa auf den Vorwurf von Konkurrent Hoffmann, Meier habe eine zu kleine Halle für die Veranstaltung gemietet. „Das ist Bestandteil einer Wahlkampfstrategie, das ist eine Kampagne von ‚Team Hoffmann’“, sagt Meier. „Genau wie der Vorwurf, dass wir Vereinsanteile in Höhe von 33 Prozent verkaufen wollen. Das ist alles eine Lüge, das muss ich so deutlich sagen. Ich verstehe nicht, warum man sich überhaupt mit solchen Themen beschäftigen kann. Anstatt sich mit inhaltlichen Dingen zu beschäftigen, um den HSV voranzubringen. Das ärgert uns maßlos.“ Meier ist überzeugt, dass er den Verein auf eine gesunde Basis gebracht hat. Selbst im Falle eines Abstiegs würde er optimistisch bleiben: „Wir haben eine Struktur geschaffen, um gegebenenfalls einen Wiederaufstieg sofort anzugehen.“

Quelle: SPORT BILD

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