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HSV-Boss Jansen attackiert Führungsspieler: „Sie sind in eine Komfortzone gerutscht“

Archivmeldung vom 12.06.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.06.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Nils / pixelio.de
Bild: Nils / pixelio.de

Marcell Jansen, Präsident und Aufsichtsrat beim HSV, kritisiert im SPORT BILD-Interview die sogenannten Führungsspieler für ihre Leistungen in der vergangenen Saison scharf.

„Die Führungsspieler-Achse ist völlig weggebrochen“, so Jansen. „Es ist ja überhaupt nicht schlimm, gut dotierte Verträge zu unterschreiben. Aber: Einige Spieler sind bei uns dadurch in eine Komfortzone gerutscht, aus der sie nicht mehr herausgekommen sind. Sie hatten meiner Meinung nach eine falsche Selbstwahrnehmung, von der sie vielleicht irgendwann eingeholt werden.“

Zudem kündigt der Ex-Nationalspieler an, dass die berühmte Uhr im Hamburger Volksparkstadion abgebaut werden wird: „Der HSV braucht meiner Meinung nach nicht eine Uhr, um sich zu definieren. Sich immer an die Vergangenheit zu klammern, das ist falsch.“

Quelle: SPORT BILD

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