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3. Liga: Viktoria Berlin verpasst Sprung an die Spitze

Archivmeldung vom 20.09.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.09.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
3. Fußball-Liga
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Erster Auswärtssieg seit einer gefühlten Ewigkeit, genauer: seit 225 Tagen. Der 1. FC Kaiserslautern gewinnt mit 2:0 in Verl, weil "wir den Kampf angenommen und fußballerische Akzente gesetzt haben", so Matchwinner Philipp Hercher (1 Tor, 1 Vorlage). Trainer Marco Antwerpen war nach dem Spiel erleichtert: "Fühlt sich gut an." Frust gab es bei Verls Trainer Capretti, der zwar ein gutes Spiel sah, aber "wenn du nicht aufs Tor schießt, dann kannst du nicht gewinnen."

Überraschung im Breisgau! Der SC Freiburg II gewinnt das Aufsteigerduell mit 2:0 und verhindert die Tabellenführung der Berliner Viktoria. "Das Spiel hätte auch 3:3 ausgehen können", gab Freiburgs Trainer Stamm zu. Bei den Berlinern haperte es vor allem an der Chancenverwertung, was auch Trainer Muzzicato ärgerte: "Wenn man die Niederlagen gegen Halle und Freiburg sieht, dann waren das wirklich unnötige Niederlagen."

Nachfolgend die wichtigsten Stimmen der Sonntagsspiele - bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Heute kommt es zum Spitzenspiel zwischen dem SV Wehen Wiesbaden und Borussia Dortmund II - ab 18.45 Uhr live bei MagentaSport.

SC Verl - 1. FC Kaiserslautern 0:2

War das der Befreiungsschlag für den FCK? Nach dem Punkt im hitzigen Derby gegen Mannheim gewinnen die Lauterer nun in Verl, feiern den 1. Auswärtssieg seit 225 Tagen. Mit 9 Punkten steht das Team jetzt auf Rang 16. Trainer Marco Antwerpen war nach dem Spiel erleichtert: "Fühlt sich gut an... Wir waren jetzt nicht immer ganz so weit davon entfernt und hatten auch gute Leistungen auswärts erbracht, aber es sollte halt nicht sein. Heute haben wir uns auch einfach mal belohnt, für das, was wir uns sonst im Training immer erarbeiten."Ein Tor erzielt, das andere aufgelegt. Philipp Hercher war der "Man of the Match" in Verl. Nach dem 1. Auswärtssieg der Saison war er dementsprechend glücklich: "Das ist schon viel zu lange her. Wir haben es uns immer vorgenommen, aber in dieser Saison hat es bisher noch gar nicht gut geklappt. Heute war es vom Anfang bis zum Ende ein super Auswärtsspiel von uns. Wir haben den Kampf angenommen und haben fußballerische Akzente gesetzt. So muss man einfach ein Auswärtsspiel annehmen."

Der SC Verl verliert erstmals wieder nach 3 Spielen und steht auf Platz 11. Trainer Guerino Capretti erklärte die Niederlage: "Das ist ganz einfach. Wenn man nicht aufs Tor schießt, kann man keine Tore schießen. Wir haben von unserer Struktur her und von unserem Ballbesitz sehr viel richtig gemacht. Bis zum 16er war alles schön und gut, aber dann. Ich hätte mir gewünscht, dass wir einfach mal den Ball aufs Tor geschossen hätten... Da kann ja immer was passieren."

SC Freiburg II - Viktoria Berlin 2:0

Ein effizienter SC Freiburg II siegt gegen Viktoria Berlin und feiert den 2. Sieg in Folge. Mit 11 Punkten stehen die Breisgauer jetzt auf Platz 14. Trainer Thomas Stamm: "Wir waren heute einen Tick effizienter... Man nimmt sich immer ein paar Dinge vor und vieles ist aufgegangen, aber nicht alles. Wir wollten sicherlich nicht so viele Chancen zulassen. Das Spiel hätte auch 3:3 ausgehen können. Aber wir sind froh, dass wir 3 Punkte mitnehmen."

Vincent Vermeij traf 44 Sekunden nach seiner Einwechslung zum 2:0. Länger, als er gedacht hatte: "So lange hat das gedauert? Ich dachte so 20 Sekunden." Das gesamte Spiel sah er dennoch "natürlich überragend."

Die Viktoria aus Berlin wäre mit einem Sieg an die Tabellenspitze gesprungen. So bleibt das Team aus der Hauptstadt auf Platz 2 hinter dem 1. FC Magdeburg. Trainer Benedetto Muzzicato haderte nach dem Spiel mit der Chancenverwertung: "Ich bin kein Freund von Floskeln, aber heute wollte der Ball einfach nicht reingehen. Bei den ganzen Möglichkeiten, die wir hatten... Es ist halt so und das gehört auch zum Prozess. Es fühlt sich aber nicht wie eine Niederlage an vom Spiel her und wie wir aufgetreten sind. Das erwarte ich von meiner Mannschaft... Wenn man diese Niederlagen gegen Halle und heute gegen Freiburg sieht, dann waren das wirklich unnötige Niederlagen."

Christoph Menz ergänzte: "Chancen waren genug da, aber heute war so ein Tag, da hätten wir noch länger spielen können und hätten kein Tor gemacht. Wir waren zwar oft im Strafraum, aber da ist nichts bei rumgekommen. Glückwunsch an Freiburg, die waren einfach effektiver."

Die Niederlage kann das Team jedoch "sehr, sehr schnell abhaken. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Spiel gegen Havelse. Da wollen und müssen wir gewinnen. Und wir werden auch gewinnen, ohne jetzt arrogant zu klingen, aber das ist der Spirit dieser Mannschaft. Heute hat es nicht gereicht. Schade."

Fußball LIVE bei MagentaSport

9. Spieltag 3. Liga

Montag, 20.09.2021

Ab 18.45 Uhr: SV Wehen Wiesbaden - Borussia Dortmund II

Mittwoch, 22.09.2021 - Nachholspiel

Ab 18.45 Uhr: SC Freiburg II - Eintracht Braunschweig

Quelle: MagentaSport (ots)

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