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SPD und Grüne offen für Neuvergabe der Fußball-Weltmeisterschaften

Archivmeldung vom 28.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Hauptsitz der FIFA in Zürich
Hauptsitz der FIFA in Zürich

Foto: MCaviglia
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der SPD-Bundesvize Ralf Stegner und der Grünen-Innenpolitiker Volker Beck plädieren für eine Neuvergabe der Fußballweltmeisterschaften in Russland und Katar, sofern Beweise für Korruption bei der Fifa gefunden werden. "Die WM-Vergabe muss je nach den Aufklärungsergebnissen überprüft werden", sagte Stegner dem "Handelsblatt".

Beck betonte, dass die Vergabeentscheidungen schon wegen der Menschenrechtslage in Russland und Katar falsch gewesen seien. "Sollten die Entscheidungen gar durch Korruption gekauft worden sein, wäre ihre Überprüfung erst recht notwendig", sagte der Grünen-Politiker dem "Handelsblatt".

Der Chef der Linkspartei, Bernd Riexinger, forderte den Rücktritt von Fifa-Präsident Joseph Blatter. "Egal ob Blatter selber korrupt ist oder in seiner neunzehnjährigen Amtszeit nichts davon mitbekommen hat – unter seiner Führung blühen offensichtlich die kriminellen Machenschaften in der Fifa. Dafür trägt der Präsident die Verantwortung", sagte Riexinger dem "Handelsblatt". Der CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Wegner forderte, die Wahl des Fifa-Präsidenten zu verschieben, "bis dieser Augiasstall endlich ausgemistet ist". Hier gehe es um die Integrität des Fußballs insgesamt, sagte Wegner. Jetzt sei eine "rückhaltlose Aufklärung" der Vorwürfe gefordert. Dabei müsse die Fifa mit den Ermittlungsbehörden "vollumfänglich" kooperieren, so Wegner.

Der SPD-Vize Stegner verlangte von der Fifa, sich "klar und eindeutig" gegen alles zu stellen, was mit Korruption und illegalen Machenschaften zu tun habe. "Die anhaltende Affäre beschädigt das Ansehen des internationalen Fußballs nachhaltig." Die Fifa müsse daher von sich aus alles tun, um die Justizbehörden bei ihren Ermittlungen zu unterstützen, die Vorwürfe rückhaltlos und ohne Ansehen von Personen aufzuklären.

Kritisch sieht Stegner hierbei die Rolle Blatters. "Es bestehen berechtigte Zweifel, dass ausgerechnet Herr Blatter der Richtige ist, um diesen notwendigen Reinigungsprozess an der Spitze der Fifa durchzusetzen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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