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Dänemark will Eishockey-WM ausrichten - Als Alternative für Minsk

Archivmeldung vom 13.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Eishockey (Symbolbild)
Eishockey (Symbolbild)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nach eigenen Aussagen nimmt der Eishockey-Weltverband IIHF Alternativen für die Ausrichtung der geplanten Weltmeisterschaft 2021 unter die Lupe. Dies meldet das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter heißt es hierzu auf deren deutschen Webseite: "Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2021 soll eigentlich vom 21. Mai bis 6. Juni in Minsk und Riga stattfinden. Allerdings ist die Vergabe der WM nach Weißrussland, wo es nach den Präsidentschaftswahlen zu Massenprotesten gekommen war, in die Kritik geraten.

Auch die lettische Regierung lehnt eine Ausrichtung der WM zusammen mit der weißrussischen Hauptstadt Minsk ab. Das lettische Organisationskomitee arbeitet jedoch eng und vertrauensvoll mit Minsk zusammen.

„Wir können dort nicht vom internationalen Standard sprechen, den man für eine WM erwartet. Aber wir haben inzwischen eine Zusage der Regierung, die IIHF-Richtlinien umzusetzen“, räumte der IIHF-Präsident René Fasel am Mittwoch ein.

Fasel betonte ferner, dass das Ziel des IIHF darin bestehe, die WM wie geplant in Weißrussland und in Lettland stattfinden zu lassen. Allerdings gebe es auch einige Alternativen:

„Wir haben ein Angebot aus Dänemark erhalten und befinden uns in Gesprächen mit der Slowakei“, berichtete der IIHF-Chef.

Dänemark hatte die WM 2018 ausgerichtet, die Slowakei folgte ein Jahr später. Das Exekutiv-Komitee der IIHF plant, am 25. und 26. Januar erneut über die WM-Frage zu beraten.

Unruhen in Weißrussland

Bei den Präsidentenwahlen in Weißrussland am 9. August hatte Alexander Lukaschenko mit mehr als 80 Prozent der Wählerstimmen nach offiziellen Angaben zum sechsten Mal in Folge gesiegt. Die Opposition erkannte das Ergebnis nicht an und erklärte seine Herausforderin Tichanowskaja zur wahren Siegerin. Daraufhin kam es landesweit zu Protesten, die von den Ordnungskräften zunächst gewaltsam niedergeschlagen wurden. Seit Beginn der Proteste kamen über 30.000 Menschen in Polizeigewahrsam. Die Opposition fordert Lukaschenkos Rücktritt, die Freilassung aller politischen Gefangenen und Neuwahlen. "

Quelle: SNA News (Deutschland)

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