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Deniz Naki kehrt wegen Sicherheitsbedenken nicht in Türkei zurück

Archivmeldung vom 27.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Deniz Nakis
Deniz Nakis

Bild: Screenshot Video: "Schüsse auf A4 bei Düren: "Mordanschlag" auf Ex-St.-Pauli-Fußballer Deniz Naki" / Eigenes Werk

Der deutsche Fußballprofi Deniz Naki wird nicht in die Türkei zurückkehren. Aufgrund "massiver Sicherheitsbedenken" will er in Deutschland bleiben und seinen Vertrag beim kurdischen Verein Amed SK auflösen, berichtet der "Spiegel". Der für sein politisches Engagement bekannte Sportler steht seit Längerem im Fokus türkischer Behörden und wird von Nationalisten auch in Deutschland bedroht.

Zuletzt hatten Unbekannte am Abend des 7. Januar einen Anschlag auf ihn verübt: Sie schossen auf der Autobahn nahe Aachen mehrfach gezielt von der Überholspur auf seinen Wagen. Die Staatsanwaltschaft Aachen ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Naki, Sohn türkischer Einwanderer, spielte früher unter anderem beim FC St. Pauli und in der deutschen U-21-Nationalmannschaft. Ursprünglich wollte er zum Rückrundenstart der dritten türkischen Liga wieder nach Diyarbakır reisen. Die Entscheidung sei ihm nicht leichtgefallen, sagte sein Frankfurter Anwalt Stephan Kuhn. "Letztlich sorgten seine Familie und sein Umfeld für diese Entscheidung."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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