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DFB-Vizepräsident will Richteramt gegen UEFA-Posten tauschen

Freigeschaltet am 20.09.2019 um 18:56 durch Andre Ott
Rainer Koch (2019)
Rainer Koch (2019)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

DFB-Vizepräsident Rainer Koch will sich ins UEFA-Exekutivkomitee wählen lassen und dafür seine Stelle als Richter am Oberlandesgericht München aufgeben. Das bestätigte Koch dem "Spiegel" kurz vor dem DFB-Bundestag am kommenden Freitag, bei dem Koch zunächst als Vizepräsident wiedergewählt werden möchte.

Der 60-jährige Fußball-Multifunktionär, nach dem Ausscheiden von DFB-Präsident Reinhard Grindel auch einer von zwei Interimschefs des Verbandes, ist seit Jahren nebenamtlicher DFB-Vizepräsident und war bislang im Hauptberuf Teilzeitrichter am 4. Strafsenat des Oberlandesgerichts München. Zudem steht Koch auch noch dem Bayerischen und dem Süddeutschen Fußball-Verband vor. Der UEFA-Posten ist seit dem unfreiwilligen Abschied von Reinhard Grindel als DFB-Präsident vakant. Der designierte neue DFB-Präsident Fritz Keller hatte im Vorfeld bereits angekündigt, auf den UEFA-Job verzichten zu wollen. Stattdessen würde Koch dieses Amt gern übernehmen. Mit dem UEFA-Posten wäre sein Richteramt aber zeitlich nicht mehr vereinbar, so Koch. Das angestrebte Amt beim Europaverband ist angeblich mit 160.000 Euro im Jahr dotiert, schreibt der "Spiegel".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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