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DFB-Vizepräsident will Richteramt gegen UEFA-Posten tauschen

Archivmeldung vom 20.09.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.09.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Rainer Koch (2019)
Rainer Koch (2019)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

DFB-Vizepräsident Rainer Koch will sich ins UEFA-Exekutivkomitee wählen lassen und dafür seine Stelle als Richter am Oberlandesgericht München aufgeben. Das bestätigte Koch dem "Spiegel" kurz vor dem DFB-Bundestag am kommenden Freitag, bei dem Koch zunächst als Vizepräsident wiedergewählt werden möchte.

Der 60-jährige Fußball-Multifunktionär, nach dem Ausscheiden von DFB-Präsident Reinhard Grindel auch einer von zwei Interimschefs des Verbandes, ist seit Jahren nebenamtlicher DFB-Vizepräsident und war bislang im Hauptberuf Teilzeitrichter am 4. Strafsenat des Oberlandesgerichts München. Zudem steht Koch auch noch dem Bayerischen und dem Süddeutschen Fußball-Verband vor. Der UEFA-Posten ist seit dem unfreiwilligen Abschied von Reinhard Grindel als DFB-Präsident vakant. Der designierte neue DFB-Präsident Fritz Keller hatte im Vorfeld bereits angekündigt, auf den UEFA-Job verzichten zu wollen. Stattdessen würde Koch dieses Amt gern übernehmen. Mit dem UEFA-Posten wäre sein Richteramt aber zeitlich nicht mehr vereinbar, so Koch. Das angestrebte Amt beim Europaverband ist angeblich mit 160.000 Euro im Jahr dotiert, schreibt der "Spiegel".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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