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Deutschland unterliegt Lettland 1:3

Archivmeldung vom 14.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2018
IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2018

Lizenz: Fair use
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat bei der 2018 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft eine weitere Niederlage hinnehmen müssen. Am Samstagnachmittag unterlag das Team von Bundestrainer Marco Sturm im fünften Gruppenspiel gegen Lettland mit 1:3 (0:0, 0:1, 1:2). Trotz eines abermals couragierten Auftritts in der Jyske Bank Boxen Arena sollten keine Punkte für die deutsche Auswahl herausspringen.

Für eine besondere Atmosphäre war bereits vor dem Auftaktbully gesorgt. Deutsche und lettische Fans verwandelten die Jyske Bank Boxen Arena in ein stimmungsvolles Eis-Oval. Die Protagonisten nahmen den Schwung von den Rängen auf und präsentierten sich von Beginn an hellwach: Marco Sturms Auswahl überzeugte in den ersten 20 Minuten vor allen Dingen körperlich und mit aggressiven Offensivaktionen. Die Letten nahmen den Kampf an, so dass ein munteres Auftaktdrittel trotz guter Gelegenheiten dennoch torlos blieb.

Leon Draisaitls Zehnminuten-Strafe zum Ende des ersten Abschnitts verdammte den Stürmer der Edmonton Oilers zunächst zum Zuschauen. Der 22 Jahre junge NHL-Star sah seine Teamkameraden dennoch weiterhin mutig zu Werke gehen. Wie schon im ersten Drittel war vor den jeweiligen Toren aber Endstation. Kurz vor der lettischen Führung durch Ronalds Kenins verpassten Marc Michaelis und Marcel Noebels ihrerseits die größte Chance, für ihre Farben vorzulegen.

Somit stand die Nationalmannschaft im Schlussdurchgang unter Druck. Der wurde nach dem 0:2 nur 15 Sekunden nach Wiederbeginn noch größer. Guntis Galvins hatte gleich im ersten Wechsel den zweiten Treffer für die Balten markiert. Fortan bemühten sich die deutschen Auswahlspieler, noch einmal heran zu kommen, doch das 0:3 durch Andris Zerins war die Vorentscheidung. Domink Kahuns 1:3 keine Minute später sollte daran nichts mehr ändern.

Bundestrainer Marco Sturm: „Das Ergebnis tut natürlich weh. Wir wussten, dass es ein enges Spiel wird. Es war unsere beste Turnierleistung heute, leider haben wir aber zu viele Chancen liegen gelassen und die Kleinigkeiten haben den Unterschied gemacht. Man muss auch den Gegner loben: Lettland hat sich sehr stark präsentiert. Wir haben jetzt zwei harte Brocken vor uns, wollen unseren Weg aber weitergehen. Das Ziel lautet sechs gute Drittel gegen die Top-Nationen zu spielen.

Marcel Noebels, Eisbären Berlin: „Ich glaube, dass die Chancenauswertung heute das Entscheidende war. Wir sind herausgekommen wie die Feuerwehr. Es hat aber letztlich das Quäntchen Glück gefehlt. Durch das 0:1 haben wir einen Knacks bekommen und dennoch denke ich, dass es unser bestes Spiel des Turniers war. Leider sprang die Scheibe nicht immer für uns und wir sind zu lange dem Rückstand hinterher gelaufen.“

Tore: 0:1 Ronalds Kenins (36:54), 0:2 Guntis Galvins (40:15), 0:3 Andris Zerins (47:54), 1:3 Dominik Kahun (48:40)

Deutschland: Treutle (Pielmeier) – Y. Seidenberg, M. Müller; Eisenschmid, Hager, Plachta – Holzer, D. Seidenberg; Noebels, Tiffels, Michaelis – Krupp, J. Müller; Draisaitl, Kahun, Ehliz – Mebus; Wiederer, Pietta, Krämmer; Höfflin.

Weitere Informationen zum Spiel gibt es hier.

Quelle: Deutscher Eishockey-Bund e.V.

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