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CAS hebt Olympia-Sperren für russische Athleten auf

Archivmeldung vom 01.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
PyeongChang Olympische Winterspiele 2018
PyeongChang Olympische Winterspiele 2018

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die vom IOC verhängten lebenslangen Olympiasperren gegen 28 russische Wintersportler aufgehoben. Dies meldet das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es auf der deutschen Webseite: "Der Sportgerichtshof gab zur Begründung an, keine individuellen Verstöße gegen Anti-Doping-Regeln feststellen zu können. In elf weiteren Fällen wurden laut einer CAS-Mitteilung Verstöße festgestellt und die Einsprüche nur teilweise bestätigt. Das bedeutet, dass diese Athleten für die Spiele in Pyeongchang weiterhin ausgeschlossen bleiben, ihre lebenslangen Sperren gelten nun aber ebenfalls als ungültig.

Die von den Athleten bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erzielten Erfolge sind auch wieder gültig.

Insgesamt waren 42 russische Sportler vor den CAS gezogen. Es wurden zunächst allerdings nur 39 Fälle behandelt. Die der Biathletinnen Olga Saizewa, Jana Romanowa und Olga Wiluchina wurden vertagt. Die Gerichtsanhörungen verliefen nicht öffentlich.

Die Sanktionen wurden gegen folgende Sportler annulliert:

1. Dmitry Trunenkov (Bobsport)
2. Aleksei Negodailo (Bobsport)
3. Olga Stulneva (Bobsport)
4. Liudmila Udobkina (Bobsport)
5. Aleksander Tretiakov (Skeleton)
6. Sergei Chudinov (Skeleton)
7. Elena Nikitina (Skeleton)
8. Olga Potylitsyna (Skeleton)
9. Maria Orlova (Skeleton)
10. Alexander Legkov (Skilanglauf)
11. Evgeniy Belov (Skilanglauf)
12. Maxim Vylegzhanin (Skilanglauf)
13. Alexey Petukhov (Skilanglauf)
14. Nikita Kryukov (Skilanglauf)
15. Alexander Bessmertnykh (Skilanglauf)
16. Evgenia Shapovalova (Skilanglauf)
17. Natalia Matveeva (Skilanglauf)
18. Olga Fatkulina (Eissschnelllauf)
19. Alexander Rumyantsev (Eissschnelllauf)
20. Ivan Skobrev (Eissschnelllauf)
21. Artem Kuznetcov (Eissschnelllauf)
22. Tatyana Ivanova (Rennrodeln)
23. Albert Demchenko (Rennrodeln)
24. Ekaterina Lebedeva (Eishockey)
25. Ekaterina Pashkevich (Eishockey)
26. Tatiana Burina (Eishockey)
27. Anna Shchukina (Eishockey)
28. Ekaterina Smolentseva (Eishockey)

In elf weiteren Fällen wurden die Einsprüche nur teilweise bestätigt:

29. Aleksandr Zubkov (Bobsport)
30. Alexey Voevoda (Bobsport)
31. Alexander Kasyanov (Bobsport)
32. Aleksei Pushkarev (Bobsport)
33. lvir Khuzin (Bobsport)
34. Julia Ivanova (Skilanglauf)
35. Yulia Chekaleva (Skilanglauf)
36. Anastasia Dotsenko (Skilanglauf)
37. Galina Skiba (Eishockey)
38. Anna Shibanova (Eishockey)
39. Inna Dyubanok (Eishockey)

Kreml-Sprecher zu CAS-Entscheidung über russische Sportler

Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat die jüngste Entscheidung des Internationalen Sportgerichts CAS über die Aufhebung der vom IOC verhängten lebenslangen Olympiasperren gegen 28 russische Winterspiele kommentiert.

„Wir haben mehrmals betont, dass die Unterstützung unserer Sportler bei jeglichen Schritten, die auf den Schutz ihrer Rechte gerichtet sind, fortgesetzt werden würde. Die jüngste Information über die CAS-Entscheidung hinsichtlich unserer Sportler bestätigt, dass das energische Vorgehen in Bezug auf die Verteidigung der Rechte auf dem Gerichtwege und in anderen Kategorien berechtigt ist, effektiv sein kann und auch fortgesetzt werden soll“, so Peskow.

Der Kreml freut sich ihm zufolge mit den russischen Athleten. „Ob sie an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang teilnehmen können, weiß ich nicht. Das ist eine schwere Frage. Aber wie ich Ihnen (Journalisten – Anm. d. Red.) bereits mehrmals gesagt habe, werden die Kontakte zum Internationalen Olympischen Komitee (IOC) auf der Expertenebene weiter gepflegt und aufgrund dieser Kontakte wird nun geklärt, inwieweit die entstandene Situation ausgeglichen werden kann“, sagte er weiter.

Peskow betonte dabei, dass Russland „den friedlichen Kampf, den juristischen Kampf um Interessen und Rechte“ der russischen Sportler fortsetzen werde.

Zuvor hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) vor dem Hintergrund des Doping-Skandals insgesamt 43 russische Athleten lebenslang für Olympia-Spiele gesperrt.

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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