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Fifa-Boss Sepp Blatter flippt völlig aus - neue virale Kampagne von Solidar Suisse

Archivmeldung vom 09.04.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.04.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Sepp Blatter (2006)
Sepp Blatter (2006)

Foto: Antonio Cruz/ABr
Lizenz: CC-BY-3.0-br
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Mit einer Social-Media-Kampagne macht Solidar Suisse Druck auf den Weltfussballverband Fifa und seinen Präsidenten Sepp Blatter. Solidar wirft der Fifa vor, sich bei der WM 2014 in Brasilien nur um den eigenen Profit, nicht aber um die Menschenrechte zu kümmern.

Auf www.solidar.ch zeigt das Schweizer Hilfswerk einen Ausschnitt einer Pressekonferenz, an der sich Sepp Blatter in einer Art und Weise aufführt, die niemand für möglich gehalten hätte.

Der Film ist witzig, der Hintergrund der Kampagne jedoch bitterer Ernst: Solidar und seine Partnerorganisationen in Brasilien machen darauf aufmerksam, dass die Fifa mit der WM 2014 zwar erneut Milliardengewinne erzielen wird - für die Menschen in Brasilien aber wenig Grund zur Freude herrscht. Im Gegenteil:

  • 150'000 Menschen werden im Vorfeld der WM aus ihren Behausungen vertrieben,
  • Zehntausende StrassenhändlerInnen verlieren wegen der Lizenzpolitik der Fifa ihre Existenz und
  • für Brasilien bleibt ein Schuldenberg, der unweigerlich zur Kürzung von Sozialleistungen führen wird. Nicht zuletzt, weil die Fifa mit Sondergesetzen durchdrückt, dass sie auf ihre Gewinne keinen Real Steuern bezahlen muss.

Die Fifa hätte es durchaus in der Hand, die WM zu einem Fest für alle zu machen. Solidar fordert von der Fifa, dass sie sich endlich konsequent für die Einhaltung von Menschenrechten und gegen Ausbeutung und Vertreibung einsetzt. Zudem soll die Fifa auf ihre Gewinne in Brasilien Steuern zahlen.

Auf www.solidar.ch kann man sich dieser Forderung anschließen und Blatter seine Meinung pfeifen.

Vor einigen Monaten sorgte bereits eine andere Social-Media-Kampagne von Solidar Suisse für Aufsehen. Die Parodie eines Nespresso-Spots, in der George Clooney einen Schlag in die Weichteile erhält, verbreitete sich dank Social Media weltweit und wurde hundertausendfach angeschaut.

Quelle: Solidar Suisse (ots)

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