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PENNY DEL: Berlin schlägt Mannheim im Duell der Spitzenreiter

Freigeschaltet am 12.04.2021 um 06:40 durch Sanjo Babić
PENNY DEL
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Berlin rehabilitiert sich für die deutlichen Pleiten gegen München und das 2:4 in Schwenningen am Samstag: im Duell der Tabellenführer bei den Adler Mannheim schaffen die Eisbären ein 4:1. In den verbleibenden 3 Spielen, meint Matthew White, "werden wir schon Playoff-Hockey spielen müssen, bevor überhaupt die Playoffs stattfinden." Mannheims Kapitän, Benjamin Smith, haderte: "Wir haben nicht unser Bestes gespielt und waren nicht physisch genug."

Die Kölner Haie verspielen im letzten Drittel fast noch eine 4:0-Führung, gewinnen aber letztlich gegen Straubing: "In unserer Situation muss man ums Überleben kämpfen und den Sieg haben wir erkämpft", sagte Justin Pogge. Ingolstadt hat das Ticket für die Playoffs fast gelöst.

Nachfolgend die wichtigsten Stimmen der Wochenendspiele. Morgen geht es ab 18.15 Uhr weiter in der PENNY DEL mit 4 hochklassigen Partien. Ab 20.15 Uhr spielen die Pinguins Bremerhaven gegen den EHC Red Bull München - alle Spiele gibt es live bei MagentaSport.

Adler Mannheim - Eisbären Berlin 1:4

Die Eisbären Berlin gewinnen das Duell der Spitzenreiter und setzen ein dickes Ausrufezeichen. Ausschlaggebend war ein Doppelschlag in der 10. Minute. Berlins Matthew White erzielte 2 Tore. Zum Spiel sagte er: "Immer, wenn man gegen Mannheim spielt, benötigt man sein bestes Spiel. Es war ein sehr physisches Spiel... Man kann leicht sagen, dass das ein Statement war, aber wir erwarten sowas bei jedem Spiel in den Playoffs. Egal, ob wir gegen ein Team aus dem Norden oder aus dem Süden spielen. Wir haben jetzt noch 3 Spiele gegen große Teams. Mannheim, Augsburg und Nürnberg. Das sind große, physische Teams und da werden wir schon Playoff-Hockey spielen müssen, bevor überhaupt die Playoffs stattfinden."

Für Mannheim hat die Niederlage keine Auswirkungen auf die Tabelle. Kapitän Benjamin Smith haderte mit der Einstellung seines Teams: "Wir haben ein bisschen zu weich gespielt, haben nicht unser Bestes gespielt, waren nicht physisch genug.... Wir müssen uns jetzt wieder zusammenfinden, einen Weg suchen, um emotionaler zu spielen... Da ist keine Panik vorhanden. Wir sind immer noch ein gutes Team und das wissen wir auch. Wir müssen nur besser sein."

2 Gegentore in 42 Sekunden. Mannheims Thomas Larkin war nach einem 0:2 in der 1. Drittelpause bedient: "Es war nicht gut genug. Wir müssen besser Schlittschuhlaufen. Wir sind nicht so viel gelaufen im Moment. Das muss besser sein."

Berlins Fabian Dietz zu einer 3:0 Führung nach dem 1. Drittel: "Wir machen so gut wie alles richtig. Die Kleinigkeiten zählen heute und da sind wir größtenteils dabei, die gut umzusetzen. Das ist heute das Ausschlaggebende."

Berlins Trainer Serge Aubin vor dem Spiel: "Gestern haben wir die meiste Zeit ein ziemlich gutes Spiel gezeigt. Wir hatten da nur eine kurze Zeit im 2. Drittel, in der wir nicht wir nicht richtig da waren. Der Schlüssel im Moment ist, dass du, egal gegen wen, die kompletten 60 Minuten spielen musst. Wenn wir das machen, dann sind wir sehr schwer zu schlagen."

Mannheims Mark Katic vor dem Spiel: "Hockey ist ein lustiges Spiel. Alles kann passieren. Heute sind hier 2 starke Teams und beide wollen gewinnen. Es wird begeisternd und ein gutes Spiel."

Straubing Tigers - Kölner Haie 3:5

Die Kölner Haie gewinnen ein torreiches Spiel bei der Straubing Tigers. Nach zwischenzeitlicher 4:0-Führung mussten die Kölner im letzten Drittel wieder etwas zittern. Durch den Sieg haben die Haie weiterhin alle Chancen auf die Playoffs. Goalie Justin Pogge, warum es am Ende doch noch knapp wurde: "Straubing hat um sein Leben gekämpft... Unser Team hat zusammengehalten und wir haben die Punkte gebraucht. Gut für uns... Wir haben simpel gespielt. In unserer Situation muss man auch um sein Leben kämpfen. Wir haben heute einen guten Job gemacht und den Sieg erkämpft."

Die Straubing Tigers bleiben trotz Niederlage auf dem 4. Platz in der Süd-Gruppe der PENNY DEL. Sandro Schönberger über die Gründe der Pleite: "Im 5 gegen 5 waren wir vielleicht sogar ein Stück besser heute. Aber wir haben ganz klar das Spiel in den "special times" verloren. Zwei Tore in Unterzahl bekommen und selbst eins in Überzahl. Da gewinnst du dann keine Spiele. Trotzdem Kompliment an die Jungs. Wir sind nach einem 0:4 zurückgekommen. Wenn wir nicht das 5. Tor bekommen hätten, dann hätten wir das Spiel vielleicht noch umgedreht."

Kölns James Sheppard nach einer 3:0 Führung im 2. Drittel: "Solange wir unseren Job und unsere Arbeit machen, wird das gut gehen... Wir müssen jetzt die letzten 20 Minuten komplett spielen."

Die Spiele vom Samstag

Schwenninger Wild Wings - Eisbären Berlin 4:2

Eiskalte Wild Wings besiegen den Spitzenreiter der Nord-Gruppe und bleiben mit Platz 5 weiter voll im Playoff-Rennen. Christopher Fischer war trotz des Sieges selbstkritisch: "Ich glaube, dass wir auch heute wieder nicht unser bestes Spiel gezeigt haben. Wir waren undiszipliniert und haben viele Strafen genommen. Haben teilweise unkonzentriert, fahrig im eigenen Drittel gespielt. Aber wir haben Joacim Eriksson wieder im Tor. Der hilft uns wahnsinnig da hinten drin und das hat uns auch ein bisschen Selbstvertrauen gegeben."

Berlins Kapitän Frank Hördler zu den Gründen der Niederlage: "Tatsächlich würde ich sagen, 5 Minuten im 2. Drittel, wo wir ein bisschen vom Gas abgelassen haben und dann knallhart dafür bestraft wurden. Ansonsten denke ich, der Rest war es ein super Spiel von beiden Mannschaften."

ERC Ingolstadt - Kölner Haie 3:2 n.P.

Der ERC Ingolstadt schlägt die Kölner Haie im Penaltyschießen und steht fast sicher mit Platz 3 in den Playoffs. Louis-Marc Aubry sagte nach dem Spiel: "Es war ein schweres Battle. Letzte Woche haben die uns schon alles abverlangt bis in die Overtime. Heute haben beide Teams bis zum Ende gekämpft und wir sind glücklich und froh, dass wir das Shootout gewonnen haben."

Kölns Dominik Tiffels: "Da muss man nicht viel zu sagen. Wir schaffen es einfach nicht, in der Overtime, oder beim 4 gegen 3, Tore zu schießen. Da muss man sich nicht wundern, wenn es am Ende nicht klappt."

Die PENNY DEL live bei MagentaSport

Montag, 12.04.2021

  • Ab 18.15 Uhr: Krefeld Pinguine - Schwenninger Wild Wings, Nürnberg Ice Tigers - Düsseldorfer EG, Grizzlys Wolfsburg - ERC Ingolstadt
  • Ab 20.15 Uhr: Pinguins Bremerhaven - EHC Red Bull München

Dienstag, 13.04.2021

  • Ab 18.15 Uhr: Augsburger Panther - Düsseldorfer EG
  • Ab 20.15 Uhr: Krefeld Pinguine - Adler Mannheim, Iserlohn Roosters - Schwenninger Wild Wings, Pinguins Bremerhaven - ERC Ingolstadt, Grizzlys Wolfsburg - EHC Red Bull München

Mittwoch, 14.04.2021

  • Ab 18.15 Uhr: Eisbären Berlin - Nürnberg Ice Tigers
  • Ab 20.15 Uhr: Kölner Haie - Straubing Tigers

Quelle: MagentaSport (ots)

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